Zum Inhalt springenZur Hauptnavigation springenZur Suche springen

Fördermöglichkeiten für weiterbildende Studienangebote

Die Fördermöglichkeiten in der Weiterbildung sind sehr vielseitig. Auf dieser Webseite haben wir für Sie die wesentlichen Informationen zusammengetragen.

Bitte beachten Sie, dass die aufgeführten Fördermöglichkeiten nicht dauerhaft in gleicher Form und in gleichem Maße zur Verfügung stehen und dass es in der Regel keine Kumulationsmöglichkeiten der verschiedenen Fördermöglichkeiten gibt. Für die Richtigkeit der hier stehenden Angaben können wir keine Gewähr übernehmen.


Steuerliche Vorteile

Fördermöglichkeiten - Steuerliche Vorteile

Studierende im Master und nach abgeschlossener Berufserstausbildung können grundsätzlich alle Studienkosten als Werbungskosten unbegrenzt steuerlich geltend machen und diese – sofern sie während des Studiums keine oder nur geringe Einkünfte hatten – kumuliert über die Studienjahre als Verlust vortragen. Begünstigt sind in jedem Fall folgende Gruppen:

  • Studierende im Erststudium nach abgeschlossener Berufserstausbildung
  • Studierende, die berufsbegleitend studieren
  • Studierende im Zweitstudium (dazu zählt auch der Master)
  • Doktoranden

Dies trifft auf die meisten unserer Studierenden zu. Geltend machen können Sie alle Aufwendungen, die in direktem Zusammenhang mit Ihrem Studium stehen, wie zum Beispiel:

  • Studiengebühren
  • Prüfungsgebühren
  • Fahrtkosten zu Präsenzveranstaltungen
  • Übernachtungskosten
  • Arbeitsmittel

Für verbindliche Informationen zur steuerlichen Absetzbarkeit Ihres Studiums wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Finanzamt oder Ihren Steuerberater.


Stipendien

Fördermöglichkeiten - Stipendium

Ein Stipendium ist eine finanzielle Unterstützung für Studenten und als solches ein wesentliches Element der Begabtenförderung.

Eine große Auswahl an Stipendien finden Sie auch über das Hochschulwiki der Hochschule Schmalkalden in der Kategorie Stipendien.

Das Deutschlandstipendium - BMBF

Das Deutschlandstipendium fördert begabte und leistungsstarke Studierende unabhängig von Ihrer sozialen Herkunft und dem Standort ihrer Hochschule. Neben erstklassigen Noten werden bei der Vergabe auch gesellschaftliches Engagement und besondere persönliche Leistungen berücksichtigt.

Die Stipendiaten werden mit je 300 Euro im Monat unterstützt. 150 Euro zahlen private Förderer, 150 Euro steuert der Bund bei.

Weitere Informationen erhalten sie unter:

Im Jahr 2015 sind bundesweit 24.300 Studierende mit einem Deutschlandstipendium gefördert worden, auch Studenten im Bereich Weiterbildung der Hochschule Schmalkalden.

Das Aufstiegsstipendium - BMBF

Das Aufstiegsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung richtet sich an besonders qualifizierte Berufstätige ohne ersten Hochschulabschluss, die sich mit einem Hochschulstudium beruflich und persönlich weiterentwickeln möchten.

Die Förderung gilt ohne Alterseinschränkung für Ihr Erststudium. Für ein berufsbegleitendes Studium erhalten Sie bis zu 2.000 EUR jährlich. Die Förderdauer richtet sich dabei nach der Regelstudienzeit laut Studienordnung.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Die Auswahl der Stipendiaten und deren Begleitung während ihres Studiums übenimmt die SBB - Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung im Auftrag und mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Das Weiterbildungsstipendium - BMBF

Das Weiterbildungsstipendium richtet sich an talentierte und leistungsbereite Fachkräfte unter 25 Jahren, die eine besonders erfolgreich absolvierte Berufsausbildung oder Platz 1 bis 3 bei einem überregionalen Leistungswettbewerb nachweisen können. Liegen diese Voraussetzungen nicht vor, kann ein begründeter Vorschlag des Arbeitgebers oder der Berufsschule beigelegt werden.

Gefördert werden fachbezogene berufliche oder berufsübergreifende Weiterbildungs­maßnahmen. Auch be­rufsbegleitende Studiengänge sind förderfähig.

Stipendiaten können über drei Jahre hinweg Zuschüsse von jährlich bis zu 2.000 Euro für die Finanzierung berufsbegleitender Weiterbildungen erhalten, insgesamt bis zu 6.000 Euro.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

Die bundesweite Durchführung koordiiniert mit Mitteln des BMBF die SBB - Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung.


Studienförderung - Deutsche Bildung

Fördermöglichkeit - Deutsche Bildung AG

Die Deutsche Bildung AG unterstützt Bachelor- und Masterstudierende aller Fachrichtungen durch eine maßgeschneiderte Studienförderung und das Förderprogramm „WissenPlus“. Vergeben werden individuelle Förderungen, je nach Abschluss bis zu 15.000-30.000 Euro insgesamt. Auf Wunsch erfolgt die Auszahlung monatlich, halbjährlich, jährlich, einmalig oder auch in Kombination. Die Studienförderung ist mit allen anderen Finanzierungsformen kombinierbar.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.deutsche-bildung.de/de/deutsche-bildung


Bildungsfonds

Fördermöglichkeiten - Bildungsfonds

Bildungsfonds werden über private Geldgeber bzw. institutionelle Anleger finanziert und unterstützen ausgewählte Studierende bei der Finanzierung von Lebenshaltungskosten oder Studiengebühren. Nach Abschluss Ihres Studiums zahlen Sie innerhalb einer vorab festgelegten Zeitspanne einen individuell berechneten, prozentualen Anteil Ihres Bruttogehalts an den Bildungsfond zurück.

Der Europäische Sozialfond (ESF) in Thüringen

Der Europäische Sozialfond in Thüringen fördert berufsbegleitende Masterstudiengänge. In diesem Bereich bietet Ihnen die Hochschule Schmalkalden attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten. Wenn Sie sich für ein berufsbegleitendes Masterstudium an der Hochschule Schmalkalden interessieren und in Thüringen arbeiten, kann diese Förderung für Sie von Vorteil sein.

Weitere Informationen z. B. zu den Fördervoraussetzungen finden Sie unter: www.esf-thueringen.de/esf_2014

Der Festo Bildungsfond

Der Festo Bildungsfond fördert Studierende im Bereich der Ingenieurwissenschaften und Technik. Für eine Förderung können Sie sich zum Beispiel bewerben, wenn Sie im Erststudium mit dem Ziel Bachelor studieren und bereits eine Berufsausbildung absolviert haben oder wenn Sie nach dem Bachelor-Abschluss einen berufsbegleitenden Master-Studienabschluss anstreben. Sie können 100% Ihrer Studiengebühren fördern lassen und zusätzlich für ein Bachelorstudium bis zu 800 EUR im Monat und für ein Masterstudium bis zu 1000 EUR im Monat für die Deckung Ihrer Lebenshaltungskosten beantragen. Bei einer maximalen Finanzierungsdauer von 48 Monaten sollte das maximale Fördervolumen von 15.000 EUR für ein Bachelorstudium bzw. von 40.000 EUR für ein Masterstudium nicht überschritten werden.

Weitere Informationen zum Festo Bildungsfond erhalten Sie unter: www.festo-bildungsfonds.de


Bildungsprämie

Fördermöglichkeiten - Bildungspämie

Die Bildungsprämie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung besteht aus dem Prämiengutschein und dem Weiterbildungssparen (Spargutschein). Den Prämiengutschein können Sie erhalten, wenn Sie das 25. Lebensjahr vollendet haben, durchschnittlich mindestens 15 Stunden in der Woche erwerbstätig sind und Ihr zu versteuerndes Jahreseinkommen (nach Einkommensteuergesetz)  maximal 20.000 Euro – bei gemeinsam Veranlagten (z. B. Ehepartnern) maximal 40.000 Euro beträgt. Zudem müssen Sie die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen oder befugt sein, in Deutschland zu arbeiten. Die Veranstaltungsgebühr für die angestrebte Weiterbildungsmaßnahme darf nicht mehr als 1.000 Euro betragen. Mit dem Prämiengutschein werden 50% der Veranstaltungsgebühr übernommen. Der Spargutschein ist ein Instrument der Bildungsprämie für diejenigen, die nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) mit Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage vermögenswirksame Leistungen ansparen.

Aus den Sparverträgen können Studierende Geld für Weiterbildungen entnehmen, ohne ihr Anrecht auf die volle Arbeitnehmersparzulage zu verlieren. Beim Weiterbildungssparen gelten keine Einkommensgrenzen. Die Möglichkeit des Weiterbildungssparens kann auch in Anspruch genommen werden, wenn die Anmeldung zu einer Weiterbildung bereits zu einem früheren Zeitpunkt erfolgt ist oder die Maßnahme bereits begonnen wurde.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.bildungspraemie.info


Studienkredit

Fördermöglichkeiten - Bildungskredit

Studienkredite werden sowohl von staatlicher Seite als auch privatwirtschaftlich von verschiedenen Banken angeboten. Im Unterschied zu einem üblichen Kredit werden statt einer einmaligen Zahlung monatliche Auszahlungen gewährt. Finanziert werden Lebenshaltungskosten und/oder die Studiengebühren. Zurückgezahlt wird wie bei anderen Kreditgeschäften auch ganz klassisch mit Verzinsung und Tilgung.

Die Anzahl an Studienkreditangeboten ist groß und unterscheidet sich nicht nur im Zinssatz, sondern auch im grundsätzlichen Modell sowie vielen Einzelkriterien für die Aufnahme in die Förderung und die Kreditabwicklung selbst.

Studienkreditanbieter, auch für berufsbegleitende Studienangebote, sind zum Beispiel:


Förderung von Zertifikatsstudien

Die Hochschule Schmalkalden bietet Ihnen eine große Auswahl an berufsbegleitenden Zertifikatsstudien. Für diese können Sie Zuschüsse verschiedener Bundesländer in Anspruch nehmen.

Thüringer Weiterbildungsscheck

Gefördert werden sozialversicherungspflichtig Beschäftigte deren Unternehmen in Thüringen ansässig ist. Das zu versteuernde Jahreseinkommen des Beschäftigten muss zwischen 20.000 Euro und 40.000 Euro (bei gemeinsam Veranlagten zwischen 40.000 Euro und 80.000 Euro) liegen. Eine Förderung mit dem Weiterbildungsscheck ist alle zwei Kalenderjahre möglich und kann bis zu 70% der Weiterbildungskosten betragen, jedoch maximal 500 Euro pro Scheck.

Weitere Infos erhalten Sie unter: www.gfaw-thueringen.de

Weiterbildungsscheck Sachsen

Gefördert werden Beschäftigte, Auszubildende, Berufsfachschüler (ab vollendetem 18. Lebensjahr) und andere Personengruppen, die (wieder) in das Erwerbsleben eintreten wollen, wie beispielsweise arbeitslose Nichtleistungsempfänger die ihren Hauptwohnsitz in Sachsen haben. Art, Höhe und Umfang der Förderung richtet sich nach dem jeweiligen Personenkreis. Arbeitnehmer und Beschäftige erhalten zum Beispiel eine Förderung von 50%, wenn ihr monatliches Bruttoeinkommen zwischen 2.500 EUR und 4.000 EUR liegt. 

Weitere Infos erhalten Sie unter: www.sab.sachsen.de

Bildungsscheck Nordrhein-Westfalen

Der Bildungsscheck richtet sich an Beschäftigte, Berufsrückkehrende und Betriebe. Beschäftigte aus Betrieben mit weniger als 250 Mitarbeitern mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von max. 30.000 EUR (max. 60.000,- Euro bei gemeinsamer Veranlagung) können im Zeitraum von zwei Kalenderjahren einen Bildungsscheck erhalten. Mit dem Bildungsscheck wird ein Zuschuss von 50%, max. 500 EUR zu den Weiterbildungskosten gewährt. Kleinere und mittlere Betriebe mit weniger als 250 Beschäftigten können im Zeitraum von zwei Kalenderjahren bis zu zehn Bildungsschecks für Beschäftigte in Anspruch nehmen, deren jährliches Arbeitnehmerbrutto 39.000 EUR nicht übersteigt.

Weitere Infos erhalten Sie unter: www.mais.nrw/bildungsscheck

QualiScheck Rheinland-Pfalz

Gefördert werden können abhängig Beschäftigte mit Hauptwohnsitz in Rheinland-Pfalz, die an einer berufsbezogenen Weiterbildungsmaßnahme teilnehmen, die der Verbesserung der Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz dient. Eine Förderung durch den QualiScheck ist abhängig vom Einkommen. Die maximale Förderhöhe beträgt 500 EUR pro Person, Weiterbildung und Kalenderjahr der Kostenerstattung. Gefördert werden nur die direkten Weiterbildungskosten (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren).

Weitere Infos erhalten Sie unter: www.qualischeck.rlp.de

Bildungsscheck Brandenburg

Gefördert werden alle Beschäftigten mit Hauptwohnsitz im Land Brandenburg, ausgeschlossen sind Auszubildende, Studierende (Ausnahme: Beschäftigte, die berufsbegleitend studieren, wenn sonstige Fördervoraussetzungen erfüllt sind) und Selbständige. Die Weiterbildungsmaßnahme kann bis zu 70% bezuschusst werden. Dabei müssen die Weiterbildungsausgaben mindesten 1000 EUR betragen und die Weiterbildung muss spätestens am 31.03.2021 beendet sein. Gefördert werden ausschließlich Kurs- und Prüfungsgebühren.

Weitere Infos erhalten Sie unter: www.masgf.brandenburg.de

Weiterbildungsbonus Hamburg

Mit dem Weiterbildungsbonus werden Weiterbildungskosten von sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern (die mindestens 15 Stunden wöchentlich arbeiten und mehr als 450 EUR monatlich verdienen) in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU bis 249 Mitarbeiter) sowie Selbstständige in der Regel mit 50% gefördert, in Einzelfällen ist eine Förderung von 100% möglich (max. 1.500 EUR / Person). Gefördert werden können Weiterbildungen und Qualifizierungen mit einem Wert über 250 EUR. Pro Person kann ein Hamburger Weiterbildungsbonus alle zwei Kalenderjahre beantragt werden. Der Förderzeitraum läuft noch bis 31.12.2016.

Weitere Infos erhalten Sie unter: www.weiterbildungsbonus.net

Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG DIREKT

Für Zertifikatsstudiengänge kann diese Förderung in Anspruch genommen werden von Arbeitnehmern mit einem durchschnittlichen monatlichen Bruttogehalt unter 4.575 Euro sowie von Arbeitslosen ohne Anspruch auf Leistungen nach SGB II bzw. SGB III. Gefördert werden Maßnahmen mit Gesamtkosten ab 1000 EUR. Die Höhe der Förderung ist abhängig vom Bruttogehalt und vorhandenen Zusatzqualifikationen.

Weitere Infos erhalten Sie unter: www.direkt-weiterbilden.de


Förderung durch die Bundeswehr

Berufsbegleitende Weiterbildung zum Produktmanager

Der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD) übernimmt für Berufssoldaten, Soldaten auf Zeit (SaZ) und freiwillig Wehrdienstleistende (FWDL) nach Ausscheiden aus dem aktiven Dienst Weiterbildungskosten, um ihnen durch eine berufliche und schulische Bildung beziehungsweise Weiterbildung die Chance zu beruflichem und sozialen Aufstieg zu ermöglichen.

Die Förderung beinhaltet die komplette oder anteilige Übernahme von Studiengebühren, Lehrmitteln, Prüfungsgebühren und Fahrtkosten. Bedingung für die Gewährung eines Zuschusses bzw. die Übernahme der Weiterbildungskosten ist eine vorhergehende Beratung durch den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr. Der BFD prüft Ihren Antrag und erstellt einen individuellen Förderplan für Sie.

Weitere Informationen erhalten Sie bei den jeweiligen Standortteams der Bundeswehr und unter: www.berufsfoerderungsdienst.org


Tipp der Hochschule Schmalkalden

Viel Erfolg!

Besprechen Sie Ihre Fortbildungswünsche mit Ihrem Arbeitgeber. Viele Arbeitgeber unterstützen die Bereitschaft ihrer Mitarbeiter durch die Übernahme der Studien- und/oder Kursgebühren oder durch zusätzliche Urlaubstage.

Zudem haben Sie die Möglichkeit, in einigen Bundesländern Bildungsurlaub zu beantragen. Für berufliche Weiterbildung stehen Arbeitnehmern zwischen 5 bis 10 Tagen zur Verfügung.

Weiterführende Informationen hierzu finden Sie zum Beispiel unter: www.bildungsurlaub.de