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Interview mit Ekaterina Boës

Im Business Development bei der VELOX GmbH Hamburg

Ekaterina Boës

Frau Boës, Sie sind Diplomkauffrau und arbeiten als Sales Assistant bei der VELOX GmbH in Hamburg. Aus welchen Gründen haben Sie sich 2014 für das Studium zur „Produktionsmanagerin (FH) für Kunststofftechnik“ entschieden?

"Direkt nach meinem BWL-Studium habe ich bei der VELOX GmbH („VELOX“) angefangen. VELOX ist ein Dienstleistungsunternehmen, das Kunden bei der Definition von Materiallösungen aktiv unterstützt.

Nach einiger Zeit habe ich festgestellt, dass mir für meine Arbeit spezielle Branchenkenntnisse fehlen. Da die VELOX ein Dienstleistungsunternehmen ist, hatte ich auch wenig Kontakt zur Produktion und den Prozessen in einem Kunststoffunternehmen. Ich habe also die besten Lösungen für meine Kunden gesucht, ohne zu wissen, wie ein Kunststoffunternehmen eigentlich funktioniert. Nun gab es für mich zwei Wege dieses Wissen zu erlangen, einmal hätte ich die notwendigen Kenntnisse in der Praxis aus dem Kontakt mit Kunden und Lieferanten erwerben können. Dies wäre allerdings sehr zeitaufwändig gewesen und hätte auch nicht alle Bereiche abgedeckt. Daher habe ich mich für eine Weiterbildung im Studiengang  'Produktionsmanagerin (FH) für Kunststofftechnik' entschieden. Dieses bietet mir auch die Möglichkeit, mich beruflich weiter zu qualifizieren. Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, nach Abschluss meines Studiums auch mehr technische Aufgaben zu übernehmen, die aus betriebswirtschaftlicher Sicht ausgewertet werden müssen - also eine Schnittstellenfunktion zwischen Betriebswirtschaft und Technik einzunehmen."

Aus welchen Gründen haben Sie sich für das Studium speziell an der Hochschule Schmalkalden entschieden?

"Ich habe lange im Internet recherchiert. Ein kurzes Seminar von ein bis zwei Tagen kam für mich nicht infrage, da ich dies von den Inhalten her nicht ausreichend fand. Auf der anderen Seite konnte ich zeitlich auch kein Zweitstudium von zwei bis drei Jahren realisieren. Das Studium an der Hochschule Schmalkalden ist das einzige, das nur zwei Semester umfasst und so perfekt vom Inhalt passt, dass alle Prozesse in einem Kunststoffunternehmen abgedeckt werden. Zudem war auch entscheidend für mich, dass ich das Studium berufsbegleitend absolvieren kann. VELOX unterstützt mich finanziell und erlaubt mir flexible Arbeitszeiten während meines Studiums."

Konnten Sie bereits Erkenntnisse aus dem Studium direkt in Ihre berufliche Praxis einbringen?

"Im Bereich Produktmanagement konnte ich bereits erste Kenntnisse einsetzen. Ich kann nun schon mehr Fragen beantworten und für meine Kunden tatsächlich auch bessere Lösungen finden."

Wie empfinden Sie das Studium persönlich? Werden Ihre Erwartungen erfüllt? Sind Sie zufrieden mit dem Studium hinsichtlich der Inhalte, Dozenten, Betreuung?

"Ich finde besonders die Blockveranstaltungen einmal im Monat sehr gut und den Austausch mit meinen Kommilitonen. Da ich von einem Dienstleistungsunternehmen komme und bisher noch nicht so viel Kontakt mit der Produktion hatte, profitiere ich durchaus von den Erfahrungen der anderen Teilnehmer, die direkt aus der Kunststoffproduktion kommen."

Würden Sie diese Weiterbildung im Bereich Kunststofftechnik weiterempfehlen?

"Ja, absolut. Ich habe es auch schon meinen Kollegen weiterempfohlen und sie sind alle sehr begeistert. Vielleicht wird der eine oder andere auch selbst noch am Studiengang teilnehmen."

Wir danken für das Interview und wünschen alles Gute für die Zukunft!