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Interview mit Felix Daghofer

Projektleiter im Bereich Elektrotechnik bei der Seidl & Partner Gesamtplanung GmbH in Frankfurt am Main.

Felix Daghofer

Herr Daghofer, Sie haben an der ehemaligen BA Gera (heute DHGE) Elektrotechnik/Automatisierungstechnik studiert. Aus welchen Gründen haben Sie sich jetzt für das berufsbegleitendes Aufbaustudium "Elektrotechnik und Management (M.Eng.)" entschieden?

„Aus den gleichen Gründen aus denen ich mich damals zum dualen Studium entschieden habe. Wichtig war und ist mir der Praxisbezug, die parallel zum Theoriestudium gesammelte Praxiserfahrung und nicht zuletzt auch die Bezahlung auch während der Theoriephasen. Zudem wäre es für mich extrem schwer gewesen, nachdem ich bereits Vollzeit im Beruf eingestiegen bin, noch einmal Vollzeit die Schulbank zu drücken. Aus diesem Grund bietet sich das Modell des Fernstudiums an. Zuletzt hat mir die Kooperation mit der DHGE bzw. der BA Gera in die Karten gespielt. Ich kann meine Praxiserfahrung anerkennen lassen und muss dadurch kein zusätzliches Semester meine fehlenden Credits nachholen.“

Sie befinden sich gerade im zweiten Semester des Masterstudiums und haben bereits vier Präsenzphasen absolviert. Sind Sie bisher zufrieden mit dem Studium hinsichtlich der Inhalte, Dozenten, Betreuung?

„Das Studium ist bisher meinen Erwartungen gerecht geworden. Es gefallen mir vor allem die betriebswirtschaftlichen Inhalte. Die Dozenten können ihre Praxiserfahrungen sehr gut einbringen und sind auch stellenweise sehr humorvoll in ihrer Vortragsweise.“

Wie können Sie die im Studium vermittelten Inhalte in Ihre berufliche Tätigkeit einbringen?

„Besonders die Module Wirtschaftsrecht und Betriebswirtschaftslehre haben bisher viele interessante Lösungsansätze für mein Arbeitsleben geboten. Ich hoffe diese ggf. in meiner Belegarbeit oder in der Masterarbeit noch vertiefen zu können und damit auch für mein Unternehmen einen Mehrwert durch das Studium zu erreichen.“

Inwieweit glauben Sie, kann Sie das Masterstudium beruflich weiterbringen?

„Durch das Studium kann man Kontakte zu Kommilitonen und erfahrenen Dozenten knüpfen, außerdem hilft die vermittelte Theorie auch in der Praxis einige Zusammenhänge besser zu verstehen.“

Wie stark profitieren Sie vom Austausch mit Ihren Kommilitonen?

„Wir haben direkt in der ersten Präsenzphase eine gemeinsame WhatsApp-Gruppe gegründet und können uns dadurch regelmäßig zu Rückfragen austauschen. Durch das Fernstudium ist es nicht allen Kommilitonen möglich regelmäßig an Lerngruppen teilzunehmen und da bieten solche Medien sehr gute Möglichkeiten untereinander zu kommunizieren.“

Worin sehen Sie die besonderen Herausforderungen bei einem berufsbegleitenden Masterstudium?

„Die größte Herausforderung besteht sicherlich darin Beruf und Studium zeitlich unter einen Hut zu bekommen. Vor jeder Präsenzphase muss man sich auf die anstehende Prüfung aus der letzten Präsenzphase vorbereiten und optimalerweise auch das Lehrmaterial für das darauf folgende Modul durcharbeiten. Durch die extreme zeitliche Beanspruchung muss viel Freizeit geopfert werden, aber ich bin mir sicher, dass sich das später trotzdem auszahlt.“

Welchen Rat würden Sie angehenden Studierenden geben?

„Ein wenig Interesse an den Studienfächern und ein gutes Zeitmanagement sind ein guter Beginn für ein erfolgreiches Studium, gute Studienbedingungen und nette Kommilitonen machen den Weg zum Master fast zum Selbstläufer.“

 

Wir danken für das Interview und wünschen alles Gute für die Zukunft!