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Interview mit Robert Glienke

Datenschutzbeauftragter in der Stadtverwaltung Schmalkalden und Sachbearbeiter in der Verwaltungsorganisation

Robert Glienke

Sie haben an der Berufsakademie Gera „Management in öffentlichen Unternehmen und Einrichtungen“ studiert und arbeiten heute bei der Stadtverwaltung in Schmalkalden. Was war Ihre Motivation, sich mit dem Masterstudium „Öffentliches Recht und Management (MPA)“ an der Hochschule Schmalkalden weiterzubilden?

"Meine Motivation bestand und besteht hauptsächlich darin, mich mit dem Masterstudium fortzubilden und mein Wissen zum Thema zu erweitern. Gleichzeitig halte ich mir mit dem Studium auch die Option für eine weiterführende akademische Ausbildung oder für eine Führungsposition in der öffentlichen Verwaltung offen. Im direkten Anschluss an das Bachelorstudium kam mir entgegen, direkt vor Ort in Schmalkalden weiter studieren zu können und mit der Berufsakademie in Gera als Kooperationspartner der Hochschule an Bekanntes anzuknüpfen. Wichtig war mir auch, Beruf, Familie und Freizeit mit dem Studium zu vereinbaren. Ein berufsbegleitendes Studium in Heimatnähe ergibt hier für mich einen Sinn. Nicht zu unterschlagen sind natürlich auch die zahlreichen neuen Kontakte zu Kommilitonen und Dozenten, die für den persönlichen und beruflichen Werdegang meines Erachtens nach eine große Bedeutung haben."

Wie können Sie die im Studium vermittelten Inhalte mit Ihren beruflichen Tätigkeiten verbinden?

"In meiner derzeitigen Position als Datenschutzbeauftragter in der Stadtverwaltung Schmalkalden und Sachbearbeiter in der Verwaltungsorganisation lassen sich zahlreiche Aspekte und Lehrinhalte des Studiums auch in die berufliche Praxis übertragen. Insbesondere die Verwaltungsmodernisierung, als Dauerthema öffentlicher Unternehmen und Einrichtungen,  gilt es dabei in den kommenden Jahren noch weiter voranzutreiben. Aber nicht nur fachlich lassen sich aus dem Studium Vorteile ableiten, sondern auch die sozialen und methodischen Kompetenzen werden geschult und geschärft. Das kann im Alltag nur von Vorteil sein."

Wie stark profitieren Sie vom Austausch mit Ihren Kommilitonen?

"Der Austausch mit meinen Kommilitonen ist für mich ausgesprochen wichtig. In den Gesprächen erhalte ich viele Informationen zu betrieblichen Prozessen in anderen Verwaltungen, den Umgang mit bestimmten Sachverhalten und einen Einblick in den persönlichen Erfahrungsschatz bereits gestandener Persönlichkeiten. Nebenbei entwickelt sich gerade ein neues Netzwerk aus Studierenden und Dozenten, von dem wir sicher alle auch in Zukunft noch profitieren können."

Wie empfinden Sie das Studium persönlich? Werden Ihre Erwartungen erfüllt? Sind Sie zufrieden mit dem Studium hinsichtlich der Inhalte, Dozenten, Betreuung?

"Nach nunmehr vier Präsenzphasen merke ich bereits, dass mich das Studium im Verständnis zu zahlreichen Themen gefördert hat. Insbesondere im Bereich der juristischen Ausbildung konnte ich schon einen neuen Erkenntnisstand erlangen, da das Erststudium mehr auf ökonomische Inhalte ausgerichtet war. Bisher bin ich sehr zufrieden mit dem, was das Masterstudium inhaltlich bietet.  Was Dozenten und die Betreuung betrifft, kann ich nur ein Kompliment an alle Beteiligten aussprechen. Auf studentische Nachfragen wird gezielt eingegangen, Anregungen offen entgegengenommen und ein intensiver Austausch untereinander betrieben. Das kommt nicht nur unserem Kurs zugute, sondern vor allem auch den Folgejahrgängen."

Würden Sie das Masterstudium „Öffentliches Recht und Management (MPA)“ an der Hochschule Schmalkalden weiterempfehlen?

"Jederzeit! Der Vorteil des Studiums besteht darin, dass theoretisches Vor- und Neuwissen mit dem beruflichen Knowhow kombiniert werden kann und einzelne Sachverhalte im Dialog zwischen Dozenten und Studierenden praktisch reflektiert werden. Die Hochschule Schmalkalden leistet hier in meinen Augen eine sehr gute Arbeit. Das liegt natürlich auch an der jahrelangen Erfahrung mit berufsbegleitenden Studiengängen. Mit der Berufsakademie Gera steht der Hochschule zudem ein starker Kooperationspartner zur Seite."

Wir danken für das Interview und wünschen alles Gute für die Zukunft!