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Interview mit Robert Kirste

Vertriebs-Ingenieur bei KTS Kunststofftechnik Schmölln

Robert Kirste

Herr Kirste, Sie haben sich 2012 für das berufsbegleitende Masterstudium „Angewandte Kunststofftechnik (M.Eng.)“ entschieden. Was war Ihr Antrieb ein berufsbegleitendes Studium zu absolvieren?

"In erster Linie ging es mir um die persönliche Weiterentwicklung, gewissermaßen unter dem Motto „Lebenslanges Lernen“. Des Weiteren war mein Erststudium eher in der Richtung Allgemeiner Maschinenbau angesiedelt. Demnach fehlten mir die kunststofftechnischen Vertiefungen. Um diese Lücken zu füllen und dennoch parallel weiterhin im Beruf tätig bleiben zu können, bietet das berufsbegleitende Studium beste Möglichkeiten."

Warum haben Sie sich für das Kunststofftechnik-Fernstudium an der Hochschule Schmalkalden entschieden?

"In den Jahren 2011 und 2012 habe ich (vorwiegend im Internet) intensiv nach geeigneten Weiterbildungsangeboten gesucht. Speziell für die Kunststofftechnik gab es neben der HS Schmalkalden nur noch eine weitere Hochschule, die etwas Vergleichbares anbieten konnte."

Wie haben Sie das organisiert: Vollzeit-Job mit verantwortungsvollen Aufgaben, Familie und ein berufsbegleitendes Studium?

"Das ist ein großer Pluspunkt der Studienorganisation des Masterstudiengangs an der Hochschule Schmalkalden: Die Studieninhalte werden in gut aufbereiteten Skripten vermittelt, welche in den regelmäßigen Präsenzphasen vertieft und gefestigt werden. Besonders vorteilhaft für die Vereinbarkeit mit Beruf und Privatleben ist es dabei, dass es pro Semester nur 2-3 Präsenzphasen gibt, welche dann jeweils über einige Tage laufen. Für mich persönlich war das ein wichtiger Punkt. An anderen Hochschulen ist es teilweise so geregelt, dass man z.B. jede Woche von Freitag bis Sonntag vor Ort sein muss. Das wäre für mich nicht praktikabel."

Welche Studieninhalte fanden Sie besonders interessant?

"Da ich im Unternehmen im Bereich Projektmanagement / Technischer Vertrieb tätig bin, waren für mich besonders die Themen Kunststoff-Chemie, Kunststoffverarbeitung, Werkzeugkonstruktion, aber auch das Projektmanagement sehr interessant. Oft kommt es nämlich schon in den ersten Gesprächen mit (potenziellen) Kunden darauf an, fundierte Aussagen bezüglich Materialauswahl, Werkzeugkonzept oder Umsetzbarkeit des Projektes treffen zu können. Hier haben mich die Studieninhalte auf jeden Fall weitergebracht."

Können Sie also das berufsbegleitende Masterstudium „Angewandte Kunststofftechnik (M.Eng.)“ weiterempfehlen?

"Absolut! Laborausstattung, Dozenten, Lehrbriefe, die Betreuung - das Paket passt."

Welchen Rat würden Sie angehenden Studierenden geben?

"Vielleicht, dass man diese intensive Studienzeit durchaus auch mal dafür nutzen sollte, die Bücher beiseite zu legen. Bei uns hat es sich so eingebürgert, dass wir mindestens einmal pro Präsenzphase als Gruppe etwas unternehmen. Dafür gibt es in der Umgebung ja vielfältige Möglichkeiten, zumal uns das Zentrum für Weiterbildung auch immer gut unterstützt und zum Beispiel Ausflüge organisiert."

Wir danken für das Interview und wünschen alles Gute für die Zukunft!