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Interview mit Thomas Bielmeier

Einer der ersten Absolventen des Studiums Finanzfachwirt (FH)

Thomas Bielmeier

Sie haben sich 2003 für das berufsbegleitende Studium zum "Finanzfachwirt (FH)" entschieden: Warum?

„Neben einer fundierten und praxisorientierten Ausbildung, die ein breites Spektrum der Finanzdienstleistungen (FDL) abbildet, war es auch der zu erwerbende Abschluss Finanzfachwirt (FH) für die Visitenkarte. Mir war klar, wenn ich die Prüfung bestehen würde und mich Finanzfachwirt (FH) nennen darf, dass dies eine sehr hohe Reputation nach sich ziehen wird, was zu 100 Prozent eingetroffen ist. Seriös und langfristig erfolgreich beraten kann meiner Meinung nach nur, wer über eine ordentliche Ausbildung verfügt und sich auch ständig weiterbildet, denn: Experte sollte man sich nur nennen, wenn man auch Experte ist.“

Wie haben Sie das organisiert: Vollzeitjob mit verantwortungsvollen Aufgaben, Familie und ein berufsbegleitendes Studium?

„Schwierig, aber mit viel Verständnis der Familie - denn zu Beginn des Studiums wurde meine Tochter geboren - und dem Ziel, etwas Gutes als einer der Ersten in Deutschland erreichen zu können und zu wollen, was auch die Zukunft meines Berufes und somit das Einkommen meiner Familie sichert, geht irgendwie alles.“

Rückblickend betrachtet: Was waren die Highlights in Ihrem Studium?

„Natürlich die Dozenten und Professoren, die der Ausbildung zu einem ganz anderen Niveau verhelfen, statt Schulungen von Produktgebern, dann die Lehrbriefe zur unterstützenden Nacharbeit für zu Hause, um eine gute Vorbereitung für die Prüfungen zu haben.“

Und was haben Sie als eher schwierig empfunden?

„Den Spagat hinzubekommen zwischen Themen, die mich interessiert haben und Themen, die für mich nicht so interessant waren, weil man für diese dann einfach viel lernen musste und bei den anderen Themen dies einfacher von der Hand ging.“

Können Sie das berufsbegleitende Studium zum Finanzfachwirt (FH) weiterempfehlen?

„Ja, so eine Aus- bzw. Fortbildung sollte jeder FDL machen, der auch in Zukunft seinen Beruf ausüben möchte und gleichzeitig dokumentieren möchte, dass er kein Quereinsteiger, sondern Fachmann ist.“

Welchen Rat würden Sie angehenden Studierenden geben?

„Von Anfang an die Lehrbriefe durcharbeiten und lernen - sonst wird die Zeit knapp und es könnte für die Prüfungen eng werden.“

Wir danken für das Interview und wünschen alles Gute für die Zukunft!