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Anwendungstechniker (FH) für Additive Verfahren/Rapid-Technologien

Weiterbildung im Bereich der Additiven Fertigungsverfahren

Rapid-Technologien erlangen in einem Marktumfeld, das geprägt ist durch schnelle Produktlebenszyklen und eine zunehmende Individualisierung von Produkten, eine immer stärkere Bedeutung. Die gegenwärtig industriell eingesetzten Additiven Fertigungsverfahren unterscheiden sich z. B. hinsichtlich des angewandten Wirkprinzips oder der verarbeitbaren Werkstoffe erheblich voneinander. Daher gilt es für jedes Anwendungsszenario die geeignete Technologie bzw. Prozesskette auszuwählen und in einen effizienten Produktionsprozess umzusetzen oder auch verschiedene Verfahren miteinander zu kombinieren. Ziel des Studiums ist es, insbesondere technischen Fachkräften Kompetenzen für die Nutzung von Additiven Fertigungsverfahren zu vermitteln und Sie in die Lage zu versetzen, diese zielführend und gewinnbringend in die betrieblichen Prozesse einzubinden.

Studienformberufsbegleitend
Studiendauer2 Semester
AbschlussHochschulzertifikat
ECTS26
nächster StudienstartSommersemester 2017
Bewerbungsschluss31.01.2017
Studiengebühr3.900 EUR pro Semester, zzgl. Semesterbeitrag
StudienorteSchmalkalden, Aachen, Duisbug, Lüdenscheidt

Kooperationspartner


In diesem Fernstudium profitieren die Studierenden von der engen Zusammenarbeit mit dem Institut für werkzeuglose Fertigung (IwF) der Fachhochschule Aachen und dem Fachgebiet Fertigungstechnik der Universität Duisburg-Essen als kompetente Bildungspartner sowie mit dem Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF) als renommiertem Servicepartner.

Logo des VDWF
Logo des Fachgebiets Fertigungstechnik der Universität Duisburg-Essen
Logo des Instituts für werkzeuglose Fertigung (IwF) der Fachhochschule Aachen

Zielgruppe

Die berufsbegleitende Weiterbildung richtet sich vordergründig an technische Fachkräfte kleiner und mittelständischer Unternehmen.


Studienziele

Ziel des Studiums ist es, den Studierenden fundierte fachliche Kenntnisse über technologische Aspekte, Werkstoffe und Konstruktionsweisen der Additiven Fertigung zu vermitteln. Darüber hinaus sollen sie die Kompetenz erwerben, Chancen und Risiken im Bereich der Rapid-Technologien zu analysieren und zu bewerten sowie Projekte aus dem Bereich der Additiven Fertigung eigenständig und unter Berücksichtigung von Kosten- und Qualitätsaspekten zielorientiert umsetzen zu können.

Teilziele sind u. a. die Befähigung:

  • geeignete und ungeeignete Anwendungsbereiche erkennen und eine objektive Einschätzung im Kontext konventioneller Fertigungsverfahren vornehmen,
  • den Einfluss der Werkstoffe auf die Qualität der Erzeugnisse analysieren sowie
  • die konstruktiven Anforderungen für die Gestaltung von AF-Bauteilen formulieren zu können.

Studieninhalte

Das weiterbildende Fernstudium umfasst folgende Lehrgebiete:

  • Grundlagen und Rahmenbedingungen Additiver Fertigung
  • 3D-Druck im nichtindustriellen Bereich
  • Werkstoffe und deren Qualifizierung für die Additive Fertigung
  • Kunststoff-basierte Additive Fertigungsprozesse
  • Metall-basierte Additive Fertigungsprozesse
  • Produktentwicklungsprozess/ Konstruktion
  • Projektmanagement
  • Innovationsmanagement
  • Additive Fertigungsprozesse für nichtmetallisch-anorganisch Werkstoffe
  • Qualitätssicherung und -kontrolle
  • Einführung Additiver Verfahren und Prozesse in die betriebliche Produktionsumgebung
  • Kommunikation und Präsentation technischer Projekte
  • Praxisanwendungen (Design, Modellbau, Automobilindustrie, Luftfahrt, Medizintechnik, Werkzeug- und Formenbau, konturnahe Temperierung)
  • Projektarbeit

Studienvoraussetzungen

Für die Aufnahme der Weiterbildung benötigen Sie:

  • Technisches oder naturwissenschaftliches Hochschul- oder BA-Studium und eine mindestens einjährige, für das weiterbildende Studium förderliche Berufspraxis oder
  • Abitur und eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten technischen Beruf und eine mindestens zweijährige, für das weiterbildende Studium förderliche Berufserfahrung oder
  • Realschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten technischen Beruf und eine mindestens vierjährige, für das weiterbildende Studium förderliche Berufspraxis oder
  • Einschlägiger Meisterabschluss und eine mindestens zweijährige, für das weiterbildende Studium förderliche Berufserfahrung


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