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Christoph Cellarius (1638-1707) - Namensgeber der Bibliothek

Leben

Der Philologe, Historiker und Geograph Christoph Cellarius wird am 22.11.1638 in Schmalkalden geboren.

Er studiert alte und orientalische Sprachen, Geschichte, Theologie und Mathematik in Jena und Gießen, ist ab 1667 Lehrer in Weißenfels, 1673 Rektor am Gymnasium in Weimar und ab 1676 Leiter der Stiftsschule in Zeitz. 1688 wird er Rektor der Merseburger Domschule und 1694 Professor der Beredsamkeit und der Geschichte an der neu gegründeten Universität in Halle. Er verfasst die Statuten der Philosophischen Fakultät und übernimmt ab 1696 die Bibliothek sowie das Seminarium Praeceptorum des August Hermann Francke.

1697 leitet er das erste deutsche Philosophische Seminar und ist 1697/98 der vierte Prorektor der Universität Halle.

Cellarius publiziert Lehrbücher der klassischen und orientalischen Sprachen und Werke zur römischen Geschichte sowie zum von im neu eingeführten Lehrfach Geografie.

Er stirbt am 04.06.1707 in Halle.

 

 
Werk

Mit seinem postum 1709 als “Historia universalis” zusammengefasst abgedruckten Werk setzt sich die Periodisierung der Geschichte in Altertum, Mittelalter und Neuzeit durch.

Christoph Cellarius veröffentlicht eine Reihe von Büchern zur Geografie des klassischen Altertums, aber auch zur Geografie seiner Zeit. Er widmet sich der Herstellung von Kartenwerken, die in ganz Europa Verbreitung finden.

Am 04.06.2007 erhielt die Bibliothek der Hochschule Schmalkalden den Namen "Cellarius Bibliothek".

 

Bildnachweise:

"Christoph Cellarius"  Lizenz: CC0 0

"Cellarius’ Historia universalis (Titelseite der beim Verlag Richter in Altenburg erschienenen 11. Auflage von 1753)"  Lizenz: CC0 0