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Lab for Mobile and Distributed Application Development

Das Labor bietet den Studierenden die Möglichkeit eines praktischen Zugangs bei der Softwareentwicklung von mobilen und verteilten Systemen. In selbständigen Arbeiten mit Betreuung besteht dabei die Möglichkeit, eigene Entwicklungsprojekte aufzusetzen und zu verfolgen. Zu diesem Zweck steht im Labor vielfältige mobile Hardware bereit.

  • Verschiedene Android-Tablets
  • Verschiedene MacBooks und iPads für die iOS-Entwicklung
  • Lego-ev3-Roboter
  • Sechs Arbeitsplatzrechner für die Softwareentwicklung

Der Bestand an Hardware wird ständig erweitert und aktualisiert.

Forschungsthemen:

Aktuell sind die Hauptthemen der Arbeiten im Labor:

Sensordatenverarbeitung/Sensorfusion: Situationserkennung

Im Mobile Computing geht es viel um die Daten, die von den mobilen Geräten geliefert werden und ihrer Analyse. So ist heute jedes Smartphone mit einem Satz hochwertiger Sensorik ausgestattet (z.B. Accelerometer, Gyroskop), der es erlaubt, Daten zu vielen Aspekten des Benutzerverhaltens zu erheben. Diese Daten werden weitergeleitet, gesammelt und analysiert, um z.B. Aufschlüsse über charakteristische Verhaltensweisen der Benutzer zu erhalten. Dabei kann es um Dinge wie die Position oder bestimmte Bewegungsmuster gehen.

Indoor-Position/Indoor-Navigation

Während GPS in vielen Fällen verlässlich zur Navigation und Positionsbestimmung verwendet werden kann, liegen die Dinge im Fall von geschlossenen Räumen anders. Wir erforschen im Labor Technologien zur Lokalisierung und Wegeführung in geschlossenen Räumen (z.B. durch Trilaterion auf der Basis von WLAN oder Bluetooth).

Location-based Social Networking (LSBN)

Beim LSBN werden die Bewegungsdaten der Mitglieder einer bestimmten Community auf dem Server gesammelt, wo sie für verschiedene Analysen bereitstehen. Z.B. kann erkannt werden, ob zwei Akteure am gleichen Ort sind, so dass diese über diese Tatsache verständigt werden können. Eine Anwendung für LBSN-Plattformen ist das verteilte location-based Gaming wie z.B. Pokemon Go.

Aktuatorik/Robotik

Mobile Verteilte Systeme bestehen nicht nur aus Sensoren sondern auch aus Aktuatoren. Nach einer Analyse der Sensordaten sollen Maßnahmen für die Aktuatorik abgeleitet werden. Im Labor werden entsprechende Anwendungsfälle durch die Programmierung von Lego-Robotern (ev3) erforscht. Im Zentrum stehen dabei autonome Roboter und die Kommunikation zwischen ihnen. Im Labor steht auch die LeJOS-Plattform zur Verfügung, um die Möglichkeiten der Java Programmierung zu nutzen.

IT-Integration, Middleware und Situationserkennung

Die Integration von IT-Architekturen ist ein Schlüsselthema beim Aufbau mobiler und verteilter System. Im Labor werden deshalb Serviceorientierte und ereignisorientierte Architekturen praktisch erforscht. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Anwendungsmöglichkeiten des Complex Event Processing, einer relativ neuen Technologie zur intelligenten Analyse von Daten und zur automatisierten Situationserkennung. Bisherige Arbeiten: - Integration mobiler Geräte mit WLAN, Bluetooth und NFC - Verschiedene Studien zur Indoor-Navigation - Apps für Android-TV - Bluetooth-based peer-to-peer Gaming - Location-based Gaming - Server-seitiges Geofencing mit Complex Event Processing, einer relativ neuen Technologie zur intelligenten Analyse von Daten und zur automatisierten Situationserkennung.

Video zum Projekt „Roboterprogrammierung“
der Praktikanten Jonas Kiesser & Max Henkel