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Bauarbeiten in Haus D nach drei Jahren abgeschlossen

Brandschutz ist nun auf dem neuesten Stand

Mit zahlreichen Baumaßnahmen ist das Haus D, in dem sich die Fakultäten Wirtschaftsrecht und Maschinenbau befinden, auf den neuesten Stand in Sachen Brandschutz gebracht worden. Nach rund drei Jahren Bauzeit fehlen nur noch letzte Feinarbeiten. Da die Arbeiten meist nur während der Semesterferien möglich waren, kamen die insgesamt sechs Bauabschnitte zusammen.

Am auffälligsten ist wohl die neue Außentreppe an der Nordseite des Gebäudes, die einen dritten Fluchtweg ermöglicht. Zuvor wären die Studierenden der Räume D301 und D302 über eine Galerie, die lediglich mit Drahtseilen gesichert war, im Brandfall evakuiert worden. Um den Zugang zur Treppe herzustellen, mussten einige Räume verlegt werden. Beispielsweise ist so das Zimmer der Fachschaft Maschinenbau weggefallen. An dieser Stelle entstand ein kleiner Kopierraum für das Zentrum für Fremdsprachen. Auch der PC-Pool der Fakultät Wirtschaftsrecht wurde umgebaut, erhielt eine neue Zwischenwand und auch einen neuen Bodenbelag, der wegen der Wandversetzung nötig geworden war. Damit ein sicheres Verlassen des Gebäudes über die Treppe gewährleistet ist, wurden mehrere Fenster auf der Nordseite mit Brandschutzverglasung ausgestattet.

Auch im Inneren hat sich viel getan. Die ehemaligen gelben Brandschutztüren genügten nicht mehr den aktuellen Anforderungen, denn neben dem Brandschutz muss auch ein Rauchschutz gewährleistet sein. Das trifft auf die neuen Stahltüren zu, die im Brandfall selbstständig schließen. Allerdings benötigt diese neue Technik nun auch mehr Wartung. Zudem erhielten die Seminarräume, die sich am mittleren Treppenhaus befinden, einen zweiten Ausgang. Die Rauch- und Wärmeabzugsfenster im Treppenhaus sowie das Treppengeländer zwischen dem zweiten und dritten Stock der Südseite wurden erneuert. Denn die Treppe wäre als Fluchtweg zu schmal gewesen. Durch das Anbringen des Metallgeländers an der Außenseite statt auf den Stufen konnten einige Zentimeter Platz dazugewonnen werden.

Die Brandmeldeanlage wurde komplett erneuert, es wurden neue Rauchmelder installiert sowie Notleuchten, die im Brandfall bei Dunkelheit immer gute Sicht gewährleisten. Der komplette Blitzschutz wurde auf den aktuellen Stand gebracht, eine Gasleitung wurde aus dem Flur in die Laborräume verlegt, um die Gefahr zu mindern, und die neuen Sektionaltore des Erdgeschosses haben zusätzliche Türen.

Eine weitere Neuerung ist das Thoska-Zutrittssystem, das bereits beim PC-Pool im Einsatz ist und zukünftig auch an den beiden Eingängen nutzbar sein wird. Zudem wurden alle Flure und die Treppenhäuser mit neuen Lampen ausgestattet. Die Kosten dafür hat die Hochschule selbst übernommen. Der Hauptteil der Gesamtausgaben wurde vom Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr getragen, nachdem das Landesverwaltungsamt das Brandschutzkonzept geprüft und bestätigt hatte.