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Dekan Professor Müller-Grune zum Vorstandsmitglied im Institute for European Studies at SUNY ernannt

Stärkere Bande zu nationaler und internationaler Forschung und Zusammenarbeit

Die kontinuierliche und regelmäßige Teilnahme der Fakultät Wirtschaftsrecht der Hochschule Schmalkalden am SUNY-Modell, die Professor Sven Müller-Grune seit nunmehr sechs Jahren organisiert, wirkt sich auch darüber hinaus sehr positiv aus. Denn das vertrauensvolle Verhältnis hat dazu geführt, dass er nun zum Vorstandsmitglied im „Institute for European Studies at SUNY (IEUSS)" ernannt wurde, das an der Buffalo State – The State University of New York angesiedelt ist. Zusammen mit einem britischen Vorstandsmitglied repräsentiert und vertritt er die europäischen Teilnehmer im Vorstand. Die weiteren elf Mitglieder stammen von Einrichtungen im Bundesstaat New York. Die Hochschule Schmalkalden ist die einzige deutsche Forschungseinrichtung, die am SUNY-Modell mitwirkt. 

Das Interesse der amerikanischen Studierenden und dem IEUSS an der EU beruht vor allem auf dem Mix an Wirtschaft, Politik und Recht, den der Zusammenschluss der noch 28 Mitgliedsstaaten in sich vereint. Die EU hat die größte Volkswirtschaft der Welt, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, und ist weltweit der größte Exporteur – knapp vor den USA. Zudem ist der Euro inzwischen die zweitwichtigste Währung der Welt. Neben der wirtschaftlichen Koordinierung ist die EU auch maßgeblich an der Gestaltung von Politik und Gesetzgebung beteiligt. In Amerika wird die EU deshalb mit einem federal state, einem Bundesstaat, verglichen, der auch als Vorbild für die eigenen Handelsbeziehungen oder Gesetze gelten kann. 

Ziel des Instituts ist es, das Wissen über die Europäische Union im Bundesstaat New York zu vergrößern. Dafür fördert das IEUSS unter anderem Forschung und Lehre durch Kooperationen mit Hochschulen oder gemeinnützigen Organisationen sowie Unternehmen. Zudem sponsert es die Veranstaltungen des SUNY-Modells, das im Wechsel in New York und an der Vesalius Universität in Brüssel stattfindet. „Der intensive Kontakt eröffnet der Hochschule neue Möglichkeiten in den Bereichen Forschung und Zusammenarbeit mit der Wirtschaft – sowohl in unserer Region als auch in den Vereinigten Staaten“, hob Professor Müller-Grune hervor.
Weitere Informationen zum Institute for European Studies at SUNY sind unter folgendem Link verfügbar:  

https://ieuss.multistg.buffalostate.edu