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Einblick in die Berufspraxis der Restrukturierung

Masterabsolvent der HS Schmalkalden informierte Studierende

Referent Alexander Greger, der nach seinem Masterabschluss an der Hochschule Schmalkalden und Auslandsaufenthalten in Südkorea zunächst bei Schultze & Braun arbeitete, ist nun für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG tätig. Nun gab er interessierten Studierenden des 6. Semesters sowie des Masters hilfreiche Informationen an die Hand. In seinem Vortrag „Von Turnaround bis zur insolvenznahen Beratung – Ein Einblick in die Praxis der Restrukturierungsberatung“, zu dem Professor Dr. Bernhard Schellberg eingeladen hatte, stellte er vor allem die Bereiche Turnaround, Restrukturierung und Sanierung vor. Er selbst habe sich für den Restrukturierungszweig entschieden, erklärte Greger. Denn er schätzt an seiner Tätigkeit, dass Erfolge direkt sichtbar seien – indem das Unternehmen fortbesteht oder nicht. Dies sei bei der Strategieberatung nicht der Fall. Der Referent gab einen Einblick in fachliche Komponente, wie das Sanierungskonzept IDW S6, und die Studierenden erhielten Tipps für ihr Bewerbungsgespräch. Am wichtigsten sei es laut Greger, sich vorher zu informieren. Dazu zählten beispielsweise die Inhalte, die zu einem Unternehmensprofil gehören. Aber auch das Abfragen von Buchungssätzen könnte bei der Vorstellung beim künftigen Arbeitgeber auf dem Programm stehen.

Im Anschluss stellten die Studierenden einige Fragen: zu Praktika, Abschlussarbeiten und dem Berufseinstieg in einem der „Big Four“. Greger hob hervor, dass es sowohl für die Praktikanten als auch das Unternehmen von Vorteil sei, eine Mindestdauer von drei Monaten für Praktika einzuplanen. So sei es bei KPMG möglich, auch als Werksstudent Verantwortung in einem Projekt zu übernehmen. Bei kürzeren Phasen könne nicht genug Vertrauen aufgebaut werden, erklärte der Senior Associate, der ab Juni zum Assistant Manager aufsteigt. Für Abschlussarbeiten rät er allerdings, das Schreiben sowie die Zeit im Unternehmen aufgrund des Workloads möglichst nicht parallel zu planen.

Beginne die berufliche Laufbahn eines Absolventen bei KPMG, gebe es immer Hilfe und man werde an die Hand genommen, erklärte Greger. Während anfangs nur Teilaufgaben innerhalb eines Teams übernommen würden, steigerten sich die Arbeitsanforderungen im Laufe der Zeit. Sogar Projekte im Ausland sind möglich – seine Kollegen würden werktags in New York oder London tätig sein und das Wochenende wieder in Deutschland verbringen.

 

Alexander Greger und Prof. Dr. Schellberg
Alexander Greger und Prof. Dr. Schellberg