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Fernsehbeitrag zum „Milliardendeal“ der TEAG

Professor Dr. Wojciech Lisiewicz nahm als Energiemarktexperte im MDR Stellung

Dass die Fakultät Wirtschaftsrecht der Hochschule Schmalkalden wegen ihrer Expertise landesweit sehr gefragt ist, zeigte ein Beitrag des Mitteldeutschen Rundfunks über den Milliardendeal der Thüringer Energie AG (TEAG). Der Bericht beleuchtet die Historie der TEAG und geht insbesondere auf die Chancen und Risiken der Rekommunalisierung ein. Hunderte Thüringer Kommunen haben für knapp eine Milliarde Euro im Jahr 2013 die TEAG gekauft – sind dadurch aber größtenteils langfristig verschuldet. Professor Lisiewicz ordnete dieses Vorgehen im Energiemarkt ein. Am Anfang des Beitrags erklärte er, dass die Energiewirtschaft inzwischen kein renditeträchtiges Investitionsobjekt mehr sei. Die Zeit der vielen Gewinne sei eher vorbei. 

Für die TEAG werde es laut Bericht zunehmend schwerer, sich am Energiemarkt zu behaupten. Dies ist insbesondere durch die Regulierung der Netzentgelte zu erklären. Wie Professor Lisiewicz erklärte, basiere die geltende Anreizregulierung darauf, dass der jeweils beste Netzbetreiber die Benchmark bezüglich der Netzentgelte setzt. Die Anreizregulierung diene dazu, dass die Netzentgelte möglichst niedrig gehalten werden, unabhängig von der jeweiligen wirtschaftlichen Situation der Energieunternehmen. Dabei sei die TEAG auf stabile Einnahmequelle durch die Netzentgelte angewiesen.

Professor Dr. Wojciech Lisiewicz, der an der Fakultät Wirtschaftsrecht unter anderem Energierecht im Bachelor- sowie Masterstudiengang lehrt, ist auch im Umwelt- und Energieausschuss der IHK Südthüringen für seine Sachkenntnisse gefragt. 

Der MDR-Beitrag ist in der ARD-Mediathek unter folgendem Link abrufbar: 

https://classic.ardmediathek.de/tv/Exakt-die-Story/Der-Milliarden-Deal-Video-nur-in-D/MDR-Fernsehen/Video?bcastId=7545348&documentId=58173816