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Wie haften Weihnachtsmann und Christkind? – Besinnliches und Amüsantes bei der Weihnachtsvorlesung der Fakultät Wirtschaftsrecht

Gemeinsam auf die besinnliche Weihnachtszeit einstimmen und das Jahr langsam ausklingen lassen – das taten Studierende und Professoren bei der Weihnachtvorlesung der Fakultät Wirtschaftsrecht, die von der Fachschaft mit viel Liebe zum Detail organisiert wurde.

Ein großer beleuchteter Weihnachtsmann, der auch beliebtes Selfiemotiv war, bunte Lichter und der Duft von Clementinen, Lebkuchen und Glühwein sorgten für eine gemütliche Atmosphäre. Prof. Dr. Uta Neumann trug eine Weihnachtsgeschichte vor, bei der eine arme Frau einen Brief an das Christkind schrieb. Dieser landete allerdings beim Finanzamt, das ihr vermeintlich einen Strich durch die Bescherung machte. Prof. Dr. Matthias Schneider sorgte für Lacher mit weihnachtlichen Urteilen. So erzählte er von verbotenen Weihnachtsbäumen für die Insassen einer JVA, Würmern in der Biopaprika beim Weihnachtsessen und einer handfesten Schlägerei auf einer Weihnachtsfeier, weil ein Kollege zu schlecht gesungen habe. Über die Haftung des Weihnachtsmanns klärte Prof. Dr. Wojciech Lisiewicz die Zuhörer auf. Dabei ging es um die weihnachtliche Verschleierung der wirklichen Vertragsperson, die auch analog auf das Christkind anzuwenden sei, den Tierschutz in Bezug auf die Rentiere oder die Schadensersatzpflicht nach § 823 BGB, wenn der Schlitten etwas ramponiert hat.

Auch von der Fachschaft wurden Beiträge zugesteuert. Eike Ritscher klärte seine Kommilitonen auf, wie der Engel auf die Christbaumspitze kam, und Lara Albert sorgte mit „Advent“ von Loriot für einen Abschluss mit schwarzem Humor. Peter Baldt führte durch das Programm. Als kleines Dankeschön erhielt jeder Redner einen Schokoweihnachtsmann. Bis in die späten Abendstunden ließen alle die Feier bei Glühwein und Naschereien ausklingen.