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Wie rettet man ein Maschinenbauunternehmen aus der Insolvenz?

Studierende erarbeiteten Fallstudie mit zwei Juristen der Kanzlei Dr. Beck & Partner

Mit ihrer interessanten Fallstudie, die als Rollenspiel konzipiert war, aber auch mit hilfreichen Tipps zum Karrierestart im Bereich Insolvenz informierten Rechtsanwalt Raik Kilper und Diplom-Wirtschaftsjuristin Carolin Bautz von der Kanzlei Dr. Beck & Partner die Studierenden über die praktische Arbeit in einer Insolvenzkanzlei.

Um das Theoriewissen zu vertiefen, wurden die Studierenden aktiv in die Case Study einbezogen. Nachdem jeder den Sachverhalt vor Augen hatte, wurden mit Kärtchen die Beteiligten festgelegt. So schlüpften die Studierenden in die Rollen des Geschäftsführers, von Mitarbeitern, Bankangestellten, Lieferanten und vielen weiteren Akteuren. Mit Hilfe der Insolvenzordnung und weiteren notwendigen Gesetzen führten sie im Rollenspiel aus, was der jeweilige Akteur beachten muss und welche Hindernisse auftauchen könnten. So erhielten die Studierenden eine sehr hilfreiche Verknüpfung zwischen den gelernten Inhalten des Schwerpunkts und dem Alltag in der Kanzlei-Praxis.

Professor Dr. Bernhard Schellberg hob hervor, es sei besonders wertvoll, dass die beiden Juristen ihre langjährige Berufserfahrung mit den Studierenden teilen und in der Case Study zeigen, was alles bei einer Insolvenz beachtet werden muss. Raik Kilper ergänzte, dass es eine große Bedeutung habe, was die Schmalkalder Absolventen im Schwerpunkt lernten. Er sei seit 13 Jahren in der Kanzlei Dr. Beck und Partner tätig und habe einige Kollegen, die an der Hochschule Schmalkalden studiert hätten. So wie auch Carolin Bautz, die vor elf Jahren ihren Diplomabschluss in Südthüringen machte und seitdem bei Dr. Beck & Partner beschäftigt ist.

Abgänger des Studiengangs Wirtschaftsrecht könnten in den drei Abteilungen Verbraucherinsolvenzen, Verfahrensabschlüsse oder Regelinsolvenzen tätig sein. Hierbei wiesen Kilper und Bautz jeweils die markanten Merkmale der Abteilungen aus. Während man beispielsweise bei Verbraucherinsolvenzen viel Kontakt mit Mandanten habe, befasse sich die Abteilung Verfahrensabschlüsse hauptsächlich mit Büroarbeit.