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200 Schüler beim Regionalwettbewerb Jugend forscht Südwestthüringen

26.02.2020

Gruppenfoto der Sieger
Die Sieger des Regionalwettbewerbs Jugend forscht Südwestthüringen

Der 3. Regionalwettbewerb Jugend forscht Südwestthüringen für Schülerinnen und Schüler aus den Landkreisen Schmalkalden-Meiningen, Suhl, Hildburghausen, Sonneberg und dem Wartburgkreis fand am Dienstag an der Hochschule Schmalkalden statt.

Unter dem Motto „Schaffst Du!“ haben 200 Schülerinnen und Schüler in mehr als 75 Projekten hinterfragt, wie Natur und Technik funktionieren. Nach dem erfolgreichen Start des Regionalwettbewerbs Jugend forscht in Südwestthüringen vor zwei Jahren ging der Wettbewerb nun in seine dritte Auflage.

„Die hohe Beteiligung freut uns sehr. Dies spricht für die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler und das Engagement der Lehrkräfte und Betreuer. Wie auch im letzten Jahr ist der Wettbewerb an der Hochschule Schmalkalden damit einer der teilnehmerstärksten Wettbewerbe in ganz Thüringen“, so Thomas Bischoff, Lehrkraft am Henfling-Gymnasium in Meiningen und Regionalwettbewerbsleiter Jugend forscht, der gemeinsam mit dem Schülerforschungszentrum der Hochschule Schmalkalden den Wettbewerb organisiert.

Eine Fachjury kürte die Regionalsieger in den Sparten „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/ Informatik, Physik und Technik. Mit ihrem Sieg haben sie sich für die Teilnahme am Landeswettbewerb Thüringen am 26. und 27. März 2020 in Jena qualifiziert. Darüber hinaus wurden zahlreiche Sonderpreise vergeben. Die Würdigung der Preisträger fand im Rahmen einer Feierstunde mit allen Teilnehmenden, Lehrern, Eltern und externen Gästen, darunter zwei Landräten und zwei Bundestagsabgeordneten, im Audimax der Hochschule statt. Chemielehrerein Claudia Beugel bereicherte die Festveranstaltung mit spannenden Chemieexperimenten.

Im Hörsaalgebäude präsentierten die Jungforscherinnen und Jungforscher ihre interessanten Projekte, die den verschiedensten Fragestellungen nachgingen: So entwickelten Sarah Gortatowski, Elisa Höhn und Charlotte Richter vom Albert-Schweitzer-Gymnasium Ruhla einen Becher-Press-Automaten mit Lego Mindstorms und dem Ziel, Müllvolumen einzusparen. Für ihr Projekt wurden sie mit einem Sonderpreis und dem 1. Preis im Fachgebiet „Technik“ in der Sparte „Schüler experimentieren“ ausgezeichnet. Die Schülerinnen der 8. Klasse wollen auch weiter an ihrem Projekt arbeiten und den Automaten weiterentwickeln. Dass die Schüler die aktuellen Probleme der Zeit erkannt haben, zeigen ihre Projekte: Viele davon beschäftigen sich mit dem Klimawandel und den daraus resultierenden Folgen. „Ihr seid die Problemlöser, unter anderem in der Klimakrise“, sagte Bürgermeister Thomas Kaminski in seinem Grußwort. Auch Hochschulpräsident Prof. Gundolf Baier zeigte sich begeistert von den vielen Projekten, die er sich von den Schülern erklären ließ: „Wie ihr das erklärt habt, ist einfach klasse.“

Ziel des Wettbewerbs ist es, Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, Talente zu finden und zu fördern. Für die 55. Runde von Jugend forscht haben sich bundesweit 11.768 Jungforscherinnen und Jungforscher angemeldet. Mit 761 Anmeldungen nimmt Thüringen dabei den sechsten Platz bundesweit in der Zahl der Anmeldungen ein. 50,6 Prozent der Teilnehmer in Thüringen sind Mädchen, was den Spitzenplatz im Anteil weiblicher Teilnehmer bundesweit bedeutet.


Teilnehmende Schulen und Einrichtungen:

Albert-Schweitzer-Gymnasium, Ruhla
Henfling-Gymnasium, Meiningen
Staatliches Thüringisches Rhön-Gymnasium, Kaltensundheim
Philipp-Melanchthon-Gymnasium, Schmalkalden
Johann-Gottfried-Seume-Gymnasium, Vacha
Jugend-Technik-Zentrum Suhl
Schülerforschungszentrum Schmalkalden


Sponsoren des Regionalwettbewerbs:

Ferchau Engineering, Niederlassung Suhl
IfE – Ingenieurbüro für Energiewirtschaft, Steinbach-Hallenberg
Hehnke GmbH & Co KG, Steinbach-Hallenberg
Viba sweets, Schmalkalden

 

Schülerinnen erklären Becher-Press-Automat
Sarah Gortatowski, Elisa Höhn und Charlotte Richter informierten
über den von ihnen entwickelten Becher-Press-Automaten (v.l.)

 

Letzte Änderung: 26.02.2020