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Projekte

Ausdruck der starken internationalen Ausrichtung der Hochschule Schmalkalden ist ihr umfangreiches Engagement bei der Einwerbung und Durchführung von Drittmittel- und/oder Mobilitätsprojekten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) oder der Europäischen Kommission. Gegenwärtig werden an der Hochschule Schmalkalden zentral (im International Office) oder dezentral (in den Fakultäten) folgende Projekte durchgeführt:
 

ERASMUS+ mit Programmländern

Wie die meisten öffentlichen Hochschulen Deutschlands nimmt auch die Hochschule Schmalkalden am Programm „ERASMUS+“ (KA103) der Europäischen Union teil. Ausdruck dieser Teilnahme sind eine gültige ERASMUS-Charta und das so genannte ERASMUS Policy Statement, das die Ausrichtung der ERASMUS-Tätigkeiten an der Hochschule Schmalkalden erläutert. Über das Programm „ERASMUS+“ können heimische Studierende ein Auslandsstudium und heimische Dozent/innen einen Lehraufenthalt an einer unserer Partnerhochschulen in Europa absolvieren; dabei profitieren sie einerseits von Stipendien und andererseits von einem klaren Prozessablauf. KA103-Projekte werden regelmäßig durchgeführt und Ansprechpartnerin für ERASMUS-Mobilitäten ist die ERASMUS-Koordinatorin der Hochschule. Der ERASMUS-Code der Hochschule ist „D SCHMALK01“ und die PIC lautet „953813611“.
 

ERASMUS+ mit Partnerländern

Über die sich auf ERASMUS-Programmländer beziehende KA103-Linie hinaus hat die Hochschule im Programm „ERASMUS+“ der Europäischen Union auch zwei KA107-Projekte eingeworben, die ERASMUS-Mobilitäten von/zu zwei ERASMUS-Partnerländern ermöglicht: (a) Zwischen 2018 und 2020 können Mobilitäten zwischen der Hochschule Schmalkalden und der Ternopil Ivan Puluj National Technical University in der Ukraine finanziert werden. Das Mobilitätsprogramm bezieht sich auf Studierende und Lehrende beider Partnerhochschulen; vorrangig werden Doppelabschlussstudierende der Fakultäten Informatik und Maschinenbau gefördert. (b) Ebenfalls zwischen 2019 und 2020 können Mobilitäten zwischen der Deutsch-Kasachischen Universität und einem deutschen Konsortium an Partnerhochschulen, das von der Hochschule Schmalkalden aus koordiniert wird, gefördert werden. Ansprechpartner für beide Projekte ist der Leiter des International Office.
 

DAAD-Projekt: DKU

Seit 2017 ist die Hochschule Schmalkalden Träger des DKU-Projekts. Über dieses Projekt unterstützt das deutsche Außenministerium durch den DAAD die Entwicklung der Deutsch-Kasachischen Universität (DKU) in Almaty. Die DKU ist eine von wenigen binationalen Universitäten, die auf diese Weise gefördert werden und ist die wichtigste wissenschaftspolitischen Einrichtung Deutschlands in Zentralasien. Das Projektbüro an der Hochschule Schmalkaldenarbeitet eng mit den Kollegen auf kasachischer Seite zusammen. Gemeinsam werden u.a. die Einsätze von deutschen Gastdozenten an der DKU geplant und organisiert, die Weiterentwicklung der Studiengänge koordiniert, die akademische Vernetzung mit deutschen Hochschulen vorangetrieben und Studierende im Rahmen von verschiedenen Mobilitätsprogrammen betreut. Für Studierende aus Deutschland gibt z.B. die Möglichkeit im Rahmen des Programms „Module studieren in Zentralasien“ an einzelnen Lehrveranstaltungen auf Deutsch oder Englisch an der DKU teilzunehmen. 
 

DAAD-Projekt: Deutsche Hochschulprojekte im Ausland

Im Rahmen des DAAD-Programms „Deutsche Hochschulprojekte im Ausland“ sind zwei Stipendienprojekte an der Hochschule Schmalkalden angesiedelt, durch welche Studierende der Deutsch-Kasachischen Universität (DKU) finanziell unterstützt werden. Da die DKU eine private Universität ist, erhebt sie recht hohe Studiengebühren. Im Rahmen des einen Projekts werden gute Studienbewerber bzw. Studierende durch Gebührenstipendien unterstützt. Zusätzlich gibt es für die Studierenden, die nicht in Almaty – dem Sitz der DKU – wohnen, die Möglichkeit ein Stipendium zu erhalten, durch das sie einen Teil ihrer Aufenthaltskosten am Studienort decken können. Im Rahmen des zweiten Projekts werden Stipendien für einen Deutschlandaufenthalt an die besten DKU-Studierenden vergeben. Mit diesem wird ihnen die Teilnahme an einem der sieben Doppelabschlussprogramme ermöglicht. Ansprechpartner für dieses Projekt ist das DKU-Projektbüro an der Hochschule Schmalkalden. 
 

DAAD-Projekt: BIDS

Mit seinem DAAD-Projekt „BIDS“ (BetreuungsInitiative Deutsche Auslands- und Partnerschulen) ist die Hochschule Schmalkalden von 2019 bis 2021 wieder in eine Programmlinie eingestiegen, die schon früher intensiv aus Schmalkalden bedient wurde. Das Programm unterstützt deutsche Hochschulen aus Mitteln des Auswärtigen Amtes dabei, Partnerschaftsbeziehungen zu deutschen Auslandsschulen aufzubauen; dabei steht die Bindung von Schüler/innen deutscher Auslandsschulen an den Hochschulstandort Deutschland im Allgemeinen und Schmalkalden im Besonderen im Vordergrund. Konkret wird eine zielgruppenspezifische Beratungsinfrastruktur vorgehalten, es werden Schnupperstudienwochen in Schmalkalden und Projekte an den Auslandsschulen durchgeführt. Das laufende BIDS-Projekte der Hochschule Schmalkalden fokussiert Auslandsschulen in Kolumbien, Mexiko und Brasilien. Ansprechpartner ist der Leiter des International Office.
 

DAAD-Projekt: Ostpartnerschaften

Das Programm „Ostpartnerschaften“ des DAAD fördert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes Hochschulbeziehungen deutscher Hochschulen zu Hochschulen in Mittelost-, Ost- und Südosteuropa sowie den Ländern des Südkaukasus und Zentralasiens. Die Wirkungslogik des Projektes besteht darin, dass durch kurzfristige Mobilitäten von Studierenden oder Hochschulpersonal – z. B. Fachkurse, Workshops, Studienaufenthalte usw. – die jeweiligen Hochschulbeziehungen intensiviert werden, die deutsche Sprache an der Partnerhochschule verstärkt nachgefragt und ein vertiefter, interkultureller Dialog initiiert wird. Die Hochschule Schmalkalden führt von 2018 bis 2020 ein solches Projekt durch, das sich auf Partnerhochschulen in Kasachstan, der Ukraine, Litauen und Armenien bezieht. Ansprechpartner für das Projekt ist der Leiter des International Office
 

DAAD-Projekt: STIBET I

Das DAAD-Programm „STIBET I“ fördert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes die Verbesserung der Betreuung u. a. von internationalen Studierenden an deutschen Hochschulen. Ziel des STIBET-Projektes an der Hochschule Schmalkalden ist es, die Studierenden strukturiert in ihr Auslandsstudium einzuführen, über das Gastland zu informieren, interkulturelle Konfliktsituationen abzuwenden und eine stärkere Vernetzung von heimischen und internationalen Studierenden anzustreben. Ausdruck dieser Zielstellung sind ein permanentes Buddy-Programm, landeskundliche Exkursionen und interkulturelle Workshops. Ferner wird im Rahmen der Programmlinie einmal jährlich der mit 1.000 Euro dotierte DAAD-Preis verliehen, der herausragende internationale Studierende und ihr Engagement ehrt. Das Projekt wird jährlich eingeworben; Ansprechpartner ist der Leiter des International Office
 

DAAD-Projekt: Welcome

Das DAAD-Programm „Welcome – Studierende engagieren sich für Flüchtlinge“ wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert. Es zielt darauf ab, studierfähige Flüchtlinge auf ein Studium in Deutschland vorzubereiten und sie am Hochschulstandort bestmöglich zu integrieren. Hierzu arbeiten bis zu zwei studentische Hilfskräfte aktiv an der Beratung und Betreuung geflüchteter Menschen sowie an der Erarbeitung neuer Ideen und Initiativen für „Welcome“. Konkrete Projekte beziehen sich auf die Öffentlichkeitsarbeit der Hochschule, die in verschiedenen Sprachfassungen auf die Zielgruppe zugeschnitten wurde, ferner die Betreuung und Beratung bei spezifischen Fragen des Hochschulzugangs und die Integration in das Hochschulleben durch Sprachkurse, Begegnungsfeste und vernetzende Exkursionen. Das aktuelle Welcome-Projekt läuft von 2019 bis 2020; es wird vom Leiter des International Office verantwortet. Fragen beantwortet das Welcome-Team im International Office
 

DAAD-Projekt: PROMOS

Über das Programm „PROMOS“ des DAAD finanziert die Hochschule Schmalkalden aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung studienbezogene Auslandsaufenthalte ihrer Studierenden. Der mit einem Auslandsaufenthalt verbundene, finanzielle Mehraufwand stellt eines der wesentlichen Mobilitätshemmnisse dar. Sofern für die Finanzierung eines Auslandsstudium keine ERASMUS-Mittel zur Verwendung kommen können, ist zweimal jährlich eine Bewerbung auf ein PROMOS-Stipendium möglich. Die eingehenden Bewerbungen werden von einer eigens eingerichteten Kommission gesichtet, bewertet und im Ergebnis wird über die Vergabe der Stipendien entschieden. Die Ausschreibung und das Bewerbungsformular finden Studierende in der Rubrik „Outgoing-Studierende“. Das Projekt wird jährlich eingeworben und Ansprechpartner ist der Leiter des International Office