Am vergangenen Freitag starteten offiziell die Gespräche des Freistaats mit den zehn staatlichen Thüringer Hochschulen zur strategischen Weiterentwicklung des Thüringer Hochschulsystems und zur Entwicklung der Hochschulrahmenvereinbarung VI ab dem Jahr 2027.
Im Dezember vergangenen Jahres wurde die bisherige Rahmenvereinbarung V, die regulär zum Jahresende auslief um ein Jahr verlängert. Dies soll den beteiligten Akteuren die notwendige Zeit verschaffen, eine neue Rahmenvereinbarung zu verhandeln. Vor dem Hintergrund des einzuleitenden parlamentarischen Prozesses ist die für die Gespräche zur Verfügung stehende Zeit indessen knapp bemessen.
Minister und Staatssekretär skizzierten vor dem Hintergrund der definierten Zielstellungen und der analysierten Ausgangslage ihre Vorstellungen zur Vorgehensweise, zu Umsetzungsoptionen und Umsetzungsnotwendigkeiten. Nach dem Auftakt in Erfurt gab das Ministerium am gleichen Tag eine Presseinformation heraus.
Die Hochschule Schmalkalden hat im Verbund mit den anderen drei Hochschulen für Angewandte Wissenschaften dazu ihre Position dargelegt und angekündigt, sich weiter konstruktiv und mit konkreten Vorschlägen in die anstehenden Gespräche einzubringen. Auf die gemeinsame Presseinformation der Thüringer HAWen vom 26. Januar sei verwiesen.
Die Hochschulen sind nun aufgefordert, die hochschulinternen Kommunikationsprozesse einzuleiten. An der Hochschule Schmalkalden wird dies in der Sitzung des Senats noch in dieser Woche erfolgen.