Rund 150 Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Schmalkalden wurden bei der Graduiertenfeier am 23. Oktober unter dem Applaus ihrer Angehörigen und Freunde sowie Dozentinnen und Dozenten verabschiedet. Die Dekane der Fakultäten Elektrotechnik, Maschinenbau, Informatik und Wirtschaftsrecht Prof. Silvio Bachmann, Prof. Robert Pietzsch, Prof. Thomas Heimrich und Prof. Mathias Ulbrich sowie die Prodekanin der Fakultät Wirtschaftswissenschaften Prof. Katharina Sachse gratulierten den Absolventinnen und Absolventen bei dem Festakt im Meininger Volkshaus zu ihrem erfolgreichem Abschluss ihres Bachelor-, Master- oder Weiterbildungsstudiums. Die Jahrgangsbesten der einzelnen Studiengänge erhielten zudem ein Präsent aus den Händen der Dekane.
„Die Zukunft ist kein Schicksal - sie liegt in Ihren Händen“
In seiner Eröffnungsrede würdigte Hochschulpräsident Prof. Gundolf Baier die Leistungen der Absolventen: „Sie haben viel geleistet, Prüfungen absolviert und Monate voller Disziplin gelebt.“ Dieser Erfolg gehöre aber nicht nur den Absolventen selbst, sondern auch ihren Familien, Partnern und Angehörigen. Mit dieser Verabschiedung beginne nun ein neuer Lebensabschnitt für die Absolventen. Auch Christoph Zimmermann, stellvertretender Bürgermeister von Schmalkalden, lobte die Leistung der Absolventen: „Sie können verdammt stolz auf sich sein. Heute ist Ihr Abend, der Ihnen Anerkennung zollt.“ Er ermutigte die jungen Menschen dazu, die Zukunft aktiv mitzugestalten. Gerade in Zeiten tiefgreifender Veränderung müssten grundlegende Fragen gestellt werden und natürlich brauche es hierfür Lösungen. „Die Zukunft ist kein Schicksal, was Sie einfach so hinnehmen müssen. Sie können die Zukunft aktiv mitgestalten“, so Zimmermann. Die Stadt Schmalkalden sei sehr stolz darauf, die jungen Menschen an diesem Abend mit zu verabschieden und sei immer offen für Studierende und Absolventen. „Sie werden in Schmalkalden immer herzlich willkommen sein.“ Janine Merz, stellvertretende Bürgermeisterin von Meiningen, warb in ihrer Rede für Südthüringen als attraktiven Lebensort. „Ich möchte Sie für unsere Region gewinnen und würde mich freuen, wenn Sie Südthüringen als Option für Ihren neuen Lebensabschnitt mit in Erwägung ziehen.“
Jonas Dorow sprach zum Abschluss selbst als Absolvent zu den Gästen. Für ihn gab es immer drei Phasen im Semester, wusste er zu berichten: Die erste Phase war die, in der noch viel Zeit war. In der zweiten Phase wurde ihm bewusst, dass die Hälfte des Semesters eigentlich schon vorbei war. Und in der dritten Phase war dann klar, dass es nur noch eine Woche bis zu den Prüfungen war. Zeit also, um Gaszugeben. Es zog ihn zum Studieren auch nach China und Litauen, wo er wertvolle Auslandserfahrungen sammeln konnte. Nun beginne auch für ihn ein neuer Lebensabschnitt, dem er freudig und neugierig entgegenblicke.
Musikalisch begleitet wurde die Feier von der „Think Pink Big Band“ aus Meiningen. Anschließend konnten die Absolventinnen und Absolventen sich bei einem Empfang noch einmal mit ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen austauschen. Wer tanzen wollte, konnte zu Musik der Band „Glitter Gewitter“ das Tanzbein schwingen.
Die Veranstaltung wurde in dieser Form erstmals von der Alumni-Koordinatorin Jana Blochberger organisiert. Durch das Programm führte André Mock, Referatsleiter der Hochschulkommunikation.
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