Gastvortrag: Geldpolitik in stürmischen Zeiten
Stefan Kübert, Deutsche Bundesbank
Nach der lockeren Geldpolitik der letzten Jahre ließ die EZB zunächst ihre Schleusen geöffnet, um die Politik bei der Überwindung der Corona-Krise und der Bewältigung der wirtschaftspolitischen Folgen des russischen Überfalls auf die Ukraine zu unterstützen.
Mit Einsetzen der Inflation, befeuert durch den Irankonflikt, hat ein Umdenken begonnen. Nach Jahren der Nullzinspolitik, gefolgt von einem historischen Höchstwert von 4,50 Prozent, liegt der Leitzins inzwischen auf einen „Normal“wert von 2,15 Prozent. Aber was ist in diesen Zeiten normal? Was bedeutet das für die Preisstabilität und die Eurozone insgesamt? Droht eine Gefahr für die Banken, vielleicht sogar für unser Finanzsystem? Was kann Geldpolitik in Krisenzeiten ausrichten?
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Vorlesung „Bankmanagement“ von Diplom-Volkwirtin Felicitas Kotsch statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Ort: Haus C, Raum 206