Der Freistaat Thüringen baut die Rahmenbedingungen für Gründungen und Innovationen weiter aus und investiert 4,2 Millionen Euro in ein gründungsfreundliches Klima an seinen Hochschulen. Wissenschaftsminister Christian Tischner hat am 5. Juni 2026, an der Friedrich-Schiller-Universität Jena den Förderbescheid für das Thüringer Hochschulgründungsnetzwerk StarTH übergeben. Die Mittel stehen dem Netzwerk für den Zeitraum von 2026 bis 2029 zur Verfügung.
Damit erhält das Gründungsnetzwerk finanzielle Sicherheit, um seine Angebote in den nächsten Jahren auszubauen und zu erweitern sowie die hochschulübergreifende Kooperation beim Thema Gründungen nachhaltig zu etablieren. Ziel ist es, Gründungsgeist und Unternehmertum noch stärker in den Hochschulen zu verankern und junge Talente dabei zu unterstützen, ihre Ideen erfolgreich umzusetzen. Dafür sollen Gründungsinteressierte engmaschig begleitet und eine lebendige Gründungskultur an den acht staatlichen Hochschulen befördert werden.
Im Förderzeitraum sollen vorrangig Unterstützungsangebote wie StarTH-Stipendien, Prototypenförderungen, Machbarkeitsanalysen, Marktstudien und Kommunikationsangebote ausgebaut und fortgeführt werden. Hinzukommen neue Schwerpunkte in den Bereichen Deep Tech, Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Internationalisierung und Female Entrepreneurship.
„Hochschulausgründungen sind in Thüringen ein wichtiger Motor für Innovation, Wachstum und Beschäftigung. Sie bringen kluge Ideen aus Forschung und Wissenschaft in die unternehmerische Praxis und leisten einen spürbaren Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung unseres Landes, sagte Tischner anlässlich der Fördermittelübergabe.
Das Hochschulgründungsnetzwerk StarTH koordiniert seit 2011 die Gründungsförderung an den Thüringer Hochschulen. Beteiligt am Netzwerk sind neben der Hochschule Schmalkalden, die Friedrich-Schiller-Universität Jena, die auch koordinierend tätig ist, die Technische Universität Ilmenau, die Ernst-Abbe-Hochschule Jena, die Hochschule Nordhausen, die Bauhaus-Universität Weimar, die Fachhochschule Erfurt sowie die Universität Erfurt.