Im Hochofen- und Werkzeugmuseum Neue Hütte in Schmalkalden wird am 29. Mai eine spannende Sonderausstellung mit experimentellen Fotografie-Studien von Studierenden des Lehrbereichs Kommunikationsdesign der Hochschule Schmalkalden eröffnet.
Die Vernissage findet am 29. Mai um 16 Uhr im Museum Neue Hütte Schmalkalden mit einem Grußwort von Museumsleiter Robin Radl und einer Einführung von Prof. Joachim Dimanski statt.
Von insgesamt 75 künstlerischen Arbeiten von zwölf Studierenden unter Leitung von Prof. Joachim Dimanski (Lehrstuhl Kommunikationsdesign) werden 25 ausgewählte Werke in den Räumen der Neuen Hütte nun der Öffentlichkeit präsentiert.
Die Ausstellung zeigt die neugierigen Blicke von jungen Menschen in die interessanten historischen räumlichen Strukturen mit ihren frühindustriellen Maschinen des einzigartigen Industriemuseums.
Die Studien sind im Herbstsemester 2025 im Rahmen des Projektes „fotografische Interventionen im lokalen Interieur“ entstanden.
Alle Aufnahmen folgen dem gestellten Thema: Wie können geschichtliche Prozesse der traditionellen Herstellung von Roheisen und der Verarbeitung von Stahl zu Werkzeugen in einer Hochofenanlage von 1835 in Schmalkalden auf eine neue interessante Weise wahrgenommen und visualisiert werden?
200 Jahre regionale Montangeschichte up to date? Wie geht das?
Nach einer inhaltlichen Einführung vor Ort mit Museumsleiter Robin Radl ging es für die Beteiligten ans Werk:
Differenzierte Blickachsen auf Portale, Fensteröffnungen, Ebenen, Armaturen, Maschinen und morbiden Strukturen werden im gestalterischen Prozess sichtbar gemacht. Die Bild-Autoren sind dabei keine Foto-Profis, sondern suchende experimentierende Newcomer der „visuellen Kommunikation“.
25 herausragende gestalterische Arbeiten von überzeugender bildlicher Qualität konnten für eine Ausstellung ausgewählt werden und sind nun bis zum 9. Oktober für die Besucher erlebbar.