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„Choosing the field is 80 percent of the work“: Alumni gibt Studierenden wertvolle Karriereeinblicke

Wie gelingt internationalen Studierenden der erfolgreiche Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt? Antworten auf diese Frage lieferte Alumni Anirudh Gowda im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Alumni Stories“, die gemeinsam vom Projekt ProTELC und dem International Career Service Plus (WORTPlus) organisiert wird.

Anirudh Gowda

Der Absolvent des Masterstudiengangs Mechatronics & Robotics, Anirudh Gowda berichtete offen über seinen Weg von der Hochschule Schmalkalden in die deutsche Robotikbranche. Nach seinem Studienbeginn im Jahr 2021 gelang ihm über ein Praktikum der Einstieg in ein Robotikunternehmen, in dem er zunächst als Praktikant, anschließend als Werkstudent und schließlich als Robotics Automation Engineer tätig war.

Eine der zentralen Botschaften seines Vortrags lautete: „Choosing the field is 80 percent of the work.“ Die Wahl des richtigen Tätigkeitsfeldes sei häufig entscheidender als die einzelne Bewerbung. Studierende sollten daher nicht ausschließlich aktuellen Trends folgen, sondern die Anforderungen des Arbeitsmarktes analysieren und gezielt jene Bereiche identifizieren, in denen ihre Kompetenzen langfristig gefragt sind. Besonders hob Anirudh Gowda die Bedeutung von Praktika hervor. „Internships over part-time jobs“ lautete sein klarer Rat an die Teilnehmenden. Praktika, Werkstudententätigkeiten und praxisnahe Abschlussarbeiten seien die wichtigsten Türöffner in den deutschen Arbeitsmarkt. Gleichzeitig warnte er davor, sich dauerhaft in studentischen Nebenjobs zu verfestigen.Wer seine gesamte Energie in kurzfristige Erwerbstätigkeiten investiere, verliere wertvolle Zeit für den Aufbau relevanter Berufserfahrung und beruflicher Netzwerke.

Als entscheidenden Wettbewerbsvorteil bezeichnete der Alumni die Entwicklung eines eigenen Profils. Studierende müssten lernen, ihre individuellen Stärken sichtbar zu machen. „Find your USP and learn to sell yourself“ - Unternehmen suchten nicht nur formale Abschlüsse, sondern Persönlichkeiten mit praktischer Erfahrung, Eigeninitiative und klar erkennbaren Kompetenzen. Dabei verwies Anirudh Gowda auch auf die besonderen Rahmenbedingungen an der Hochschule Schmalkalden. Die enge Betreuung durch Professorinnen und Professoren, die modernen Labore sowie die zahlreichen Praxisprojekte hätten ihm bereits während des Studiums Erfahrungen ermöglicht, die in Bewerbungsgesprächen auf großes Interesse gestoßen seien. Insbesondere die Arbeit mit Robotersystemen und industrieller Automatisierung habe ihm wichtige berufliche Türen geöffnet.

Zum Abschluss formulierte er drei zentrale Faktoren für einen erfolgreichen Berufseinstieg: Praxisprojekte, ein deutscher Führerschein und solide Deutschkenntnisse bildeten aus seiner Sicht die drei Säulen erfolgreicher Karrierewege. Gerade der Führerschein werde von vielen internationalen Studierenden unterschätzt, eröffne jedoch insbesondere in technischen Berufsfeldern zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten. Auch die deutsche Sprache spiele eine entscheidende Rolle. Zwar seien erste Berufseinstiege teilweise auf Englisch möglich, langfristige Integration und berufliche Entwicklung gelängen jedoch in der Regel nur mit guten Deutschkenntnissen. Dabei gehe es zunächst weniger um Perfektion als um die Bereitschaft, kontinuierlich zu lernen und die Sprache aktiv im Alltag anzuwenden.

In der anschließenden Fragerunde diskutierten die Teilnehmenden intensiv über Bewerbungsstrategien, den Umgang mit Absagen und die Besonderheiten des deutschen Arbeitsmarktes. Dabei sprach Herr Gowda auch über Faktoren wie regionale Bindungen oder familiäre Rahmenbedingungen, die bei Personalentscheidungen mitunter eine Rolle spielen können – Aspekte, die er augenzwinkernd als eine Art „Social Score“ bezeichnete.

Die große Resonanz und die zahlreichen Fragen zeigten erneut den hohen Bedarf an praxisnahen Einblicken und authentischen Erfahrungsberichten. Mit Formaten wie den „Alumni-Stories“ schafft die Hochschule Schmalkalden wertvolle Begegnungen zwischen Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen und stärkt damit gezielt die Berufsorientierung und den erfolgreichen Übergang internationaler Studierender in den deutschen Arbeitsmarkt.

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Anirudh Gowda, a graduate of the Master’s program in Mechatronics & Robotics, openly shared his journey from Schmalkalden University of Applied Sciences to a successful career in the German robotics industry. After beginning his studies in 2021, he secured an internship at a robotics company, where he first worked as an intern, then as a working student, and ultimately as a Robotics Automation Engineer.

One of the key messages of his presentation was: “Choosing the field is 80 percent of the work.” According to Gowda, selecting the right field of work is often more important than the application process itself. Students should therefore not simply follow current trends but instead analyze labor market demands and identify areas in which their skills will be needed in the long term.Gowda particularly emphasized the importance of internships. “Internships over part-time jobs” was his clear advice to participants. Internships, working student positions, and practice-oriented thesis projects are among the most important gateways to the German labor market. At the same time, he warned students against becoming overly focused on part-time jobs. Those who invest all their energy in short-term employment may lose valuable opportunities to build relevant professional experience and expand their professional networks.

As a key competitive advantage, the alumnus highlighted the importance of developing a strong personal profile. Students need to learn how to make their individual strengths visible. “Find your USP and learn to sell yourself” – employers are not only looking for academic qualifications but also for individuals who demonstrate practical experience, initiative, and clearly recognizable competencies. Gowda also referred to the unique opportunities offered by Schmalkalden University of Applied Sciences. Close interaction with professors, modern laboratory facilities, and numerous hands-on projects had already enabled him to gain valuable experience during his studies—experience that later attracted considerable interest during job interviews. In particular, his work with robotic systems and industrial automation opened important professional doors.

In conclusion, he identified three key factors for a successful career start: practical projects, a German driving licence, and solid German language skills. In his view, these three elements form the foundation of many successful career paths. He noted that international students often underestimate the value of a driving licence, although it can significantly expand employment opportunities, particularly in technical professions.The German language also plays a crucial role. While initial career opportunities may sometimes be available in English, long-term integration and professional development are generally much easier with strong German language skills. According to Gowda, the focus should not be on perfection but on the willingness to learn continuously and actively use the language in everyday life.

During the subsequent Q&A session, participants engaged in lively discussions about application strategies, dealing with rejection, and the specific characteristics of the German labor market. Gowda also addressed factors such as regional ties and family circumstances that may occasionally influence hiring decisions—factors he humorously described as a kind of “social score.”

The strong participation and numerous questions once again demonstrated the high demand for practical insights and authentic personal experiences. Through formats such as Alumni Stories, Schmalkalden University of Applied Sciences creates valuable opportunities for exchange between students and alumni, thereby strengthening career orientation and supporting the successful transition of international students into the German labor market.

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