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Interessierte Besucher zum Hochschulinfotag

Ein Mann und zwei Frauen

Emma Trautmann (rechts) möchte gerne im nächsten Jahr Wirtschaftspsychologie in Schmalkalden studieren.

Am Samstag hatte die Hochschule Schmalkalden wieder ihre Türen für alle Studieninteressenten geöffnet und bot ein abwechslungsreiches Programm. An den einzelnen Ständen der Fakultäten, aber auch vom Studierendenwerk, einer Krankenkasse oder der Wohnungsgenossenschaft konnte man sich informieren. Nahezu alle Labore waren geöffnet – hier konnte man weitere fachspezifische Informationen zum Studium erhalten oder sich selbst ausprobieren. Auch die Cellarius-Bibliothek war geöffnet und bot Führungen an. 

Hochschulpräsident Prof. Gundolf Baier eröffnete den Hochschulinformationstag im Audimax und warb für den Hochschulstandort Schmalkalden als einen wunderbaren Ort zum Studieren. „Wir haben in Schmalkalden einen kleinen familiären Campus“, so Baier. Das Studium an der Hochschule Schmalkalden habe einen hohen Praxisbezug. „Viele unserer Professoren haben zuvor mehrere Jahre in der Praxis gearbeitet.“ Auch nach dem Studium biete die Hochschule mit dem Promotionsrecht für Hochschulen angewandter Wissenschaften die Möglichkeit, einen Doktortitel zu erwerben. 

Besonders gut kam der Fakultäts-Slam zur Begrüßung an: Fünf Vertreter der jeweiligen Fakultät hatten nur zwei Minuten Zeit, diese dem Publikum zu präsentieren. „Mit Strom kann man wirklich verdammt viel bewegen“, erklärte Julien Kratel, der für die Elektrotechnik warb. Maria Neumann bezeichnete die Wirtschaftsinformatik als perfekte Kooperation zwischen Code und Cash. Die Verwaltungsinformatik sei die „Task Force“ gegen die deutsche Bürokratie. Prof. Christian Rödel sprach für den Maschinenbau und versicherte, alle seine Studierenden namentlich zu kennen. Sein Kollege Prof. Karsten Löw referierte über Wirtschaftsrecht und versprach auch Vorlesungen zum KI-Recht. Nina Wiedow schließlich stellte die Fakultät Wirtschaftswissenschaften vor und meinte kurz und knapp: „Wir beschäftigen uns mit Menschen und deren Entscheidungen.“ Fazit aller Slammer war: „Wir können das alles, weil wir in Schmalkalden einfach gut sind.“

Bis zum frühen Nachmittag hatten die Besucher Zeit, sich in den einzelnen Fakultäten und Laboren umzuschauen. Aus Bad Langensalza war Emma Trautmann (17) mit ihrer Mutter angereist. Sie möchte gerne im nächsten Jahr Wirtschaftspsychologie studieren. Auf den Studiengang sei sie durch die Bildungsmesse vocatium in Erfurt aufmerksam geworden. Richard Weber aus Weimar hingegen interessierte sich für Elektrotechnik. Momentan habe er zwei Hochschulen in der engeren Auswahl – darunter die Hochschule Schmalkalden. „Ich möchte gerne dual studieren und intessiere mich daher für das BISS-Studium“, erklärte er. 

Für die Kleinsten hatte das Familienbüro der Hochschule hinter dem Hörsaalgebäude verschiedene Spiel- und Bastelangebote sowie eine Hüpfburg aufgebaut.

Weitere Bilder

Menschen im Labor

Labor Wirtschaftsinformatik bei Prof. Florian Johannsen

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