Afrikalden – so lautet das Fest der afrikanischen Studierenden an der Hochschule Schmalkalden, das bereits zum zweiten Mal im Audimax und Hörsaalgebäude stattgefunden hat. „Mit diesem Fest wollen die Studierenden Afrika sichtbar machen, ihre Kulturen und Traditionen zeigen“, so Catharina Wassink.
Im aktuellen Sommersemester studieren 266 junge Menschen aus 21 afrikanischen Ländern in Schmalkalden. Der größte Anteil mit 105 Studierenden kommt aus Tunesien - 42 Studierende kommen aus Kenia und jeweils 23 aus Marokko und Ägypten. Der restliche Anteil verteilt sich auf die übrigen Länder.
Ein buntes Bühnenprogramm mit Live-Musik, Tanz und persönlichen Beiträgen begeisterte das Publikum. Die Studierenden trugen bunte, luftige Kleidung. Bilya Sani aus Nigeria hatte einen weißen Schleier um, einen sogenannten „Babbar riga“. Dazu eine verzierte Kopfbedeckung. Genny hatte einen Stand mit afrikanischer Kleidung. Aus Kamerun hat sie bunte Sandalen, Schmuck, typische bunte Hemden, Jacken und Hosen mitgebracht. Lucy Omanis Gesicht schmückte ein tiefhängender Kopfschmuck aus der Kultur der Masai. Die junge Frau aus Kenja studiert im vierten Jahr in Schmalkalden. „Afrika ist mein Leben“, sagt sie.
Im Anschluss an das Bühnenprogramm gab es afrikanisches Essen, das die Studierenden liebevoll selbst zubereitet hatten. Nach dem Essen saßen die Studierenden und Gäste locker beisammen.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Schmalkalden African Students Association mit Unterstützung von Catharina Wassink im Rahmen des WORTplus-Projekts, EPROaktiv und der Techniker Krankenkasse.