Harshita Nagula hat sich in ihrer Masterarbeit im Barchfelder Werk der Schweizer Oerlikon-Gruppe mit der Auswahl geeigneter Sensorik befasst, um optimale Verarbeitungsparameter für Wolframkarbid-Kobalt Pulver sicher zu stellen.
Das Unternehmen befasst sich unter anderem mit der thermischen Oberflächenbeschichtung bis maximal 0,2 Millimeter mit Hochgeschwindigkeitsflammspritzen. Nach dem Thermischen Spritzen liefern diese Pulver harte und verschleißbeständige Schichten für Werkzeuge und Walzen. Sie werden durch technologisch anspruchsvolle Prozesse am Thüringer Standort von Oerlikon gefertigt.
Wolfram ist als strategisch wichtiges Metall allerdings teuer, da es extrem nachgefragt ist und zu rund 80 Prozent von China kontrolliert wird. Sensorik und digitaler Zwilling ermöglichen hier eine bessere Qualität und höhere Ausbeute des Pulvers. In ihrer Masterarbeit wertete Harshita Nagula umfängliche Sensordaten des Zustands von Verschleißteilen aus, um mehr Wolfram-Karbid Pulver zu erhalten. Somit kann das Unternehmen enorme Kosten sparen.
Professorin Annett Dorner-Reisel und Dr. Johannes Rauch haben die Masterarbeit vor Ort und an der Hochschule betreut.