Ende August beendet Ines Hatira aus Tunesien ihren Studienaufenthalt in Schmalkalden: Sie war die erste Teilnehmerin des DAAD-geförderten KOSPIE-Programms, an dem die Hochschule seit diesem Jahr teilnimmt. KOSPIE steht dabei für „Kombinierte Studien- und Praxisaufenthalte für Ingenieure aus Entwicklungsländern“ und ermöglicht es fortgeschrittenen Studierenden der Ingenieur- und Naturwissenschaften aus ausgewählten Partnerländern, einen praxisnahen Aufenthalt in Deutschland zu absolvieren. Die Mittel dafür werden dem DAAD vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zur Verfügung gestellt.
Bei ihrem Studien- und Forschungsaufenthalt zwischen März und August 2026 wurde Frau Hatira fachlich von Prof. Dr. Erwin Neuhardt von der Fakultät Informatik betreut und als DAAD-Stipendiatin zudem vom International Office der Hochschule begleitet. Sie nutzte die Zeit und die akademischen Möglichkeiten, um ihre Abschlussarbeit, die Entwicklung eines interaktiven Chatbots, am renommierten Technik-Institut INSAT vorzubereiten. Auch im nächsten Sommersemester wird ein Student aus Tunesien im Rahmen des KOSPIE-Programms in Schmalkalden studieren und forschen.