Sportlich erfolgreichen Menschen werden oft Eigenschaften wie Disziplin, Engagement und Stressresistenz zugeschrieben, die auch im Beruf vorteilhaft sind und die Karriere fördern können. Die bisherige Befundlage ist jedoch nicht eindeutig. Wirtschaftspsychologie-Student Tom Emde hat die Zusammenhänge zwischen Leistungssport-Aktivitäten, berufsbezogenen Persönlichkeitsmerkmalen und dem Karriereerfolg in seiner Bachelor-Arbeit untersucht.
Die Ergebnisse präsentierte er gemeinsam mit seiner Betreuerin Prof. Dr. Katharina Sachse auf der 58. Tagung der Arbeitsgemeinschaft Sportpsychologie in Heidelberg. Dabei stieß sein wissenschaftliches Poster auf großes Interesse und regte zu Diskussionen an. Besonders spannend war der Austausch mit dem leitenden Sportpsychologen eines Fußball-Bundesligisten, der die Erkenntnisse nun für die Berufsorientierung seiner Nachwuchsspieler nutzen möchte.
Das Projekt und die Tagungsteilnahme wurden gefördert mit Mitteln aus dem Programm zur Förderung kleinerer Forschungsmaßnahmen der Hochschule Schmalkalden.